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Neubau ersetzt beschädigte Bahnbrücke

Arbeiten an Saarmunder Eisenbahnbrücke für 2018 geplant Neubau ersetzt beschädigte Bahnbrücke

Autofahrer in der Region bekommen es 2018 mit einem neuen Nadelöhr zu tun. Die Deutsche Bahn will die jüngst durch einen Lastwagen schwer beschädigte Bahnbrücke in Saarmund durch einen Neubau ersetzen. Während der Arbeiten im Jahr 2018 müssen Autofahrer auf der L 78 zwischen Bergholz-Rehbrücke und Saarmund mit massiven Verkehrseinschränkungen rechnen.

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Im Jahr 2018 wird die Landesstraße 78 unterhalb der Doppelbrücken zu einem Nadelöhr.

Quelle: Jens Steglich

Saarmund. Die Deutsche Bahn wird die durch einen Lastwagen schwer beschädigte Eisenbahnbrücke über die L 78 durch einen Neubau ersetzen. Wie von Bahnsprecher Gisbert Gahler zu erfahren war, soll die neue Brücke im Jahr 2018 eingebaut werden. „Die alte Brücke zu reparieren, ist wirtschaftlich nicht mehr vertretbar“, sagte er der MAZ. Der Neubau kostet etwa 2,5 Millionen Euro und soll bis Anfang 2019 fertiggestellt sein.

Landesstraße wird Nadelöhr

Die Deutsche Bahn rechnet mit einer Bauzeit von etwa zehn Monaten. Die Landesstraße 78 wird in der Zeit zwischen Bergholz-Rehbrücke und Saarmund zum Nadelöhr. Autofahrer müssen dort mit massiven Verkehrseinschränkungen rechnen. Geplant ist, den Verkehr über eine Spur mit einer Bauampel durch die Brückenbaustelle zu führen und zeitweise aber auch über die Landesstraßen 77, 79 und 78 umzuleiten. Die genaue Umleitungsstrecke sei noch nicht bestätigt, „sie ist Teil der Entscheidung, die im laufenden Planfeststellungsverfahren zum Vorhaben getroffen wird“, sagte Gahler.

Vollsperrung im Sommer 2018

In den Sommerferien 2018 soll die Straße zwischen Bergholz-Rehbrücke und Saarmund für etwa sechs Wochen voll gesperrt werden.

Wie berichtet, rammte am 29. April ein 61-jähriger Lastwagenfahrer mit Sattelzug die Eisenbahnbrücke und beschädigte sie erheblich. Der Mann aus dem Landkreis Barnim hatte einen Bagger geladen und die angegebene Durchfahrtshöhe von vier Metern nicht beachtet. Die Bahnstrecke ist wegen des Brückenschadens nach wie vor nicht mehr befahrbar.

Betroffen sind die Regionalbahnlinien 22 und 23 . Um den Bahnverkehr wieder aufnehmen zu können, will das Unternehmen Hilfsbrücken einbauen. Derzeit laufen dazu die Prüfungen und Planungen, sagte Gahler. Bis zum Einbau der Behelfsbrücken bleibt der Bahnbetrieb auf der Strecke voraussichtlich noch etwa zehn bis elf Wochen gesperrt. Die Kosten für die Hilfsbrücken bezifferte der Bahnsprecher auf etwa zwei Millionen Euro.

Straße wird tiefergelegt

Laut Nuthetals Bauamtsleiter Rainer vom Lehn muss für den geplanten Brücken-Neubau die Straße unterhalb der Überführung wahrscheinlich um 90 Zentimeter tiefer gelegt werden. Große Lastwagen hätten in Zukunft dann unterhalb der Brücke fast fünf Meter Platz. Das erklärt auch das Planfeststellungsverfahren, das für den Brückenbau in Gang gesetzt wurde. Bei einem reinen Brückenersatz ohne anderweitige Eingriffe wäre ein solches Verfahren nicht notwendig gewesen. Die Straße soll tiefergelegt werden, um die Durchfahrtshöhe auf die heute üblichen Standards zu vergrößern, sagte Gahler.

Von Jens Steglich

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