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Werder gibt neue Brücke frei

Neuer Stadtteil wächst Werder gibt neue Brücke frei

Für 740 000 Euro und Fördermittel vom Land hat die Stadt Werder im Stadtteil Havelauen eine neue Brücke für Fußgänger und Radler gebaut. Mit einem großen Fest wird sie am 6. Juni eröffnet. Damit ist der Weg zur Promenade und zum Stadtplatz für viele Bewohner nur noch ein Katzensprung.

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Die neue Brücke an der Havelpromenade in Werder.

Quelle: MAZ

Werder. Noch geben Bauleute der neuen der Havelauenbrücke am Großen Zernsee den letzten Schliff. Aber bis zum 3. Havelauenfest am 6. Juni muss die 740 000 Euro teure Überführung aus Aluminium und Beton für Radler und Fußgänger fertig sein. Dann sollen auch die Widerlager mit Landschaftsmotiven kunstvoll gestaltet sein. Mehr Details wollte Werders Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) auf der Pressekonferenz am Dienstag nicht preisgeben. „Es wird auch Zeit, dass die Stadt das Bauwerk öffnet, denn die Anwohner und Gäste können es kaum erwarten, auf kurzem Wege zur Promenade mit Stadtplatz, zum Bahnhof oder in die Schule zu kommen.“

Siedlung im Wandel

Die Havelauen waren als Werderwiesen schon vor mehr als 100 Jahren Entwicklungsgebiet. Doch der erste Plan ging nicht auf. Es folgten viele Jahre militärischer Nutzung zuletzt von den russischen Streitkräften.

1992 begann der Wandel des 130 Hektar großen Areals am Großen Zernsee zu einem Stadtteil mit Wohnungen, Betrieben und einer Therme.

Mit einem Fest am 6. Juni ab 10 Uhr an der Promanade feiern die Werderaner ihre Gartenstadt mit Brücke.

Mit der 42 Meter langen Verbindung zwischen der Eigenheimsiedlung und der neuen annähernd einen Kilometer langen Promenade mit Stadtplatz ist die Siedlung um einen Anziehungspunkt reicher. Er bietet den Anwohnern und Besuchern nicht nur kürzere Wege als bisher, sondern auch neue Ruhezonen mit Seeblick. Weil im Interesse der Freizeitkapitäne eine Durchfahrtshöhe von 5.50 Meter zu gewährleisten ist, hat man vom höchsten Punkt der Brücke einen guten Überblick auf das Quartier, wo sich in den vergangenen 20 Jahren zahlreiche Betriebe angesiedelt haben und hunderte Wohnungen entstanden sind. „Wenn in den nächsten Monaten alles fertig ist, werden am Standort annähernd 200 Millionen Euro investiert sein und 3000 Menschen hier leben“, sagt Klaus-Peter Meißner, der seit 2011 mit der HPG und der Trax den einstigen Militärstandort zu einer Gartenstadt entwickelt hat. In ihrem Herzen baut die Antan Recona Gruppe gerade 117 exklusive Eigentumswohnungen. Bis zum Jahresende soll die Anlage mit 89 Bootsliegeplätzen, italienischem Restaurant, Geschäften und Zahnarztpraxis vollendet sein. „Und weil die Wohnungen so begehrt sind, werden wir in der Nachbarschaft noch weitere bauen, das Grundstück haben wir schon gekauft“, sagt Recona-Geschäftsführer Ralf Eric Nestler gestern auf der Pressekonferenz. Die Antan Recona Gruppe hat auch das Einkaufszentrum und das Pflegeheim in den Havelauen errichtet. Über weitere Geschäfte werden die Stadtverordneten auf ihrer nächsten Sitzung entscheiden. Wenn nun noch die Stadt Werder alsbald die Blütentherme vollendet, können alle mehr als zufrieden sein. Wäre da nicht der Streit der Stadt mit der Kristall Bäder AG. Die Gesellschaft möchte zwar das Werk vollendet, aber für die Stadt ist das Vertrauensverhältsnis zum Kristall-Unternehmer als Vertragspartner zerrüttet.

Von Regine Greiner

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