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Neue Fahrradständer vor den Schulen montiert

Bad Belzig Neue Fahrradständer vor den Schulen montiert

Nach den Ferien geht’s mit dem Drahtesel zum Unterricht. Zumindest gibt an der Grundschule Dippmannsdorf sowie an der Grund- und der Oberschule Bad Belzig insgesamt 165 überdachte Abstellplätze geschaffen. Längst nicht die erste und letzte Investition, um Mobilität in der Kur- und Kreisstadt zu fördern, wie die Bauverwaltung betont.

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Travis Schöneich kommt derzeit mit dem Fahrrad in den Dippannsdorfer Ferienhort. Mit Schulbeginn wird es dort wieder enger.

Quelle: Andreas Koska

Bad Belzig/Dippmannsdorf. Nach den Sommerferien haben Schüler und Lehrer eine Ausrede weniger, wenn sie nicht mit dem Drahtesel zum Unterricht fahren. Denn ab sofort gibt es sowohl an der Kleinen Grundschule Dippmannsdorf als auch an Geschwister-Scholl-Grundschule und an der Krause-Tschetschog-Oberschule in der Kur- und Kreisstadt jeweils moderne Unterstellmöglichkeiten. Sie wurden in den vergangenen Wochen montiert und der Untergrund gepflastert. 165 neue überdachte Abstellplätze können jetzt an den drei Standorten angeboten werden.

Rund 110 000 Euro wurden dafür laut Mitteilung des städtischen Bauamtes für die Anlagen investiert. 40 Prozent der Kosten hat das Bundesumweltministerium aus dem Programm „Nationale Klimaschutzinitiative“ übernommen, das seit sieben Jahren genau solche lokalen Initiativen vor Ort fördert.

Die Kommune allerdings macht darauf aufmerksam, dass sie sich schon seit längerem um eine systematische Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer bemüht. Die Festlegungen dazu seien im Leitbild, im Integrierten Stadtentwicklungskonzept und selbstredend im Verkehrs- und Lärmentwicklungsplan für Bad Belzig niedergeschrieben und nicht nur dem Tourismus geschuldet. Vielmehr sei bereits in den Dokumenten das ehrgeizige Ziel formuliert, „die Änderung des individuellen Mobilitätsverhaltens der Bewohner zu ermöglichen“. In dem Sinne sei am Fläming-Bahnhof zwischen 2012 und 2014 die Zahl der Fahrradständer von 40 auf 94 aufgestockt worden. Sie werden augenscheinlich gut angenommen. Darüber hinaus ist ein Dutzend Fahrradboxen – zum Beispiel am Busbahnhof – installiert, was nicht nur eine Vielzahl, sondern auch eine Vielfalt an Möglichkeiten dokumentiert, so die Verwaltung.

Sie hat ebenfalls auf den Ausbau des kombinierten Rad- und Gehweges entlang der Brücker Landstraße verwiesen und bei den aktuellen Planungen für den Ausbau von Niemegker Straße und Brandenburger Straße gilt den Velo-Nutzern ebenfalls erhebliches Augenmerk. Nach wie vor eine Herausforderung bleibt die Bewegung der Pedalritter neben Kraftfahrzeugen im Einbahnstraßensystem der historischen Altstadt.

Von René Gaffron

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