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Potsdam-Mittelmark Neue Form des Seniorenwohnens
Lokales Potsdam-Mittelmark Neue Form des Seniorenwohnens
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20:50 26.04.2017
Die Baustelle liegt direkt neben der Gärtnerei Gentz in der Straße An der Chaussee in Werder. Quelle: Luise Fröhlich
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Werder

Bis in die Abendstunden hin­ein wird derzeit an dem Neubau am Rande des Strengfeldes in Werder gearbeitet. Zwischen der Havel und dem Glindower See entsteht An der Chaussee 25 die Wohnresidenz „Werderblick“. Die barrierefreie und modern ausgestattete Anlage erfüllt alters- und seniorengerechten Bedürfnisse, ist aber nicht nur für Senioren gedacht. Die Bauherren Heiner und Ingrid Bogdahn aus Geltow können sich die Wohnresidenz auch für Menschen vorstellen, deren Lebensumstände sich plötzlich zum Beispiel aufgrund eines Unfalls ändern. „Selbstbestimmtes Leben und Wohnen“, beschreiben sie es auf der einen Seite. Auf der anderen Seite bietet die Wohngemeinschaftsanlage mit zehn Appartements einen professionellen 24-Stunden-Pflegedienst.

Joachim Hartmann steuert das Bauprojekt und sieht in dem Neubau eine gute Kombination aus vernünftigem und bezahlbarem Wohnraum. Das Richtfest war Anfang April. Etwa 2,7 Millionen Euro sind investiert worden. „Es gibt mehrere Interessenten. Die Hälfte der 20 frei zur Verfügung stehenden Wohnungen sind schon reserviert“, sagte Hartmann auf Nachfrage der MAZ. Die zehn Wohnungen der Alters-WG verwaltet die Hauskrankenpflege Karina aus Werder. „In diesem Wohnprojekt wird eine innovative Wohnform geschaffen, die es so in Werder noch nicht gibt“, so Geschäftsführerin Karina Eggert.

Komfortable Ausstattung

Der Bau soll laut Hartmann im September abgeschlossen sein. Im Oktober könnten, wenn es bei diesem Zeitplan bleibt, die ersten Mieter einziehen. Die Wohnungen sind 34 bis 66 Quadratmeter groß.

Ausgestattet sind sie mit einem Balkon oder einer Terrasse zur Sonnenseite, bodentiefen Fenstern, ebenerdigen Duschen, Holztüren, Natursteinfliesen in den Bädern und Echtholzparkett. Zudem gibt es Videogegensprechanlagen, einen Fahrstuhl, überdachte Fahrradständer und ein Autoparkdeck auf dem Grundstück. Die Wohnungen entstehen in zwei separaten Häusern, die im Souterrain mit einem Mitteltrakt verbunden sind. Im gesamten Erdgeschoss wird die Alterswohngemeinschaft einziehen. Den Mietern stehen dort eigene kleine Appartements mit eigenen Bädern zur Verfügung. Küche, Aufenthaltsraum mit Fernseher, Freiterrasse und Garten teilen sich die Bewohner.

Werderpark ist ein wichtiger Standortfaktor

Ziel der Betreuung nach Bedarf sei es, die Normalität des Wohnens weitestgehend aufrechtzuerhalten. Nicht der optimale Ablauf der Pflege bestimme den Tagesablauf, sondern die pflegerischen Leistungen werden an die Bedürfnisse der Menschen angepasst und in ihre Gewohnheiten integriert, heißt es in dem Konzept. Noch vorhandene Fähigkeiten sollen gestärkt werden, indem die Bewohner ihren Alltag selbst gestalten oder sich am Geschehen der Wohngruppe beteiligen.

Die Wohnanlage entsteht in direkter Nachbarschaft der Gärtnerei Gentz und damit unweit des Werderparks. Dies sei neben der Nähe zum Wasser auch ein standortentscheidender Faktor gewesen. Ärzte, Apotheke und der Supermarkt seien selbst mit dem Rollstuhl oder Rollator gut zu erreichen.

Von Luise Fröhlich

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