Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Neue Gehwege für die Hauptstraße

Cammer Neue Gehwege für die Hauptstraße

Die Bürgersteige in Cammer sind kaputt, und zwar so sehr dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist. Daher will die Gemeinde die Gehwege in der Hauptstraße zwischen der Einfahrt zum Gutspark und der Buswendeschleife auf beiden Seiten sowie in Richtung des Dorfausgangs nach Brück auf der Nordseite sanieren.

Voriger Artikel
Mann mit Gedächtnisschwund: Zeugen gesucht
Nächster Artikel
Kreis lässt Gründerzentren fusionieren

Bloße Reparatur nicht mehr möglich: Die Gehwege in Cammer müssen einmal komplett erneuert werden.

Quelle: Andreas Koska

Cammer. Die Bürgersteige in Cammer sind dringend sanierungsbedürftig – und zwar so stark, dass eine bloße Reparatur nicht mehr möglich ist. Deshalb werden die Gehwege in der Hauptstraße zwischen der Einfahrt zum Gutspark und der Buswendeschleife auf beiden Seiten sowie in Richtung des Dorfausgangs nach Brück auf der Nordseite grundsaniert. Das hat die Gemeindevertretung jetzt in einem Grundsatzbeschluss festgelegt.

Anders als bei einer Reparatur werden die Kosten der Grundsanierung auf die Anlieger umgelegt. In der Sitzung der Gemeindevertretung Planebruch konnte Bürgermeister Ulf Dingelstaedt die Fragen der eigens eingeladenen Einwohner nach dem Beitragssatz jedoch nicht beantworten. Er verwies auf die Straßenausbausatzung der Gemeinde.

Nutzungsdauer der Gehwege längst überschritten

Da sich der Gehweg an der Ortsdurchfahrt, der Landesstraße L 85 befindet, zahlen die Anlieger laut dieser Satzung von 2006 30 Prozent der Gesamtkosten. Der Gehweg wird in einer Breite von 2,50 Meter oder – falls er als gemeinsamer Rad- und Gehweg deklariert wird – in einer Breite von 3,50 Metern errichtet. Die genauen Kosten sollen jetzt ermittelt werden. Danach wird es eine Einwohnerversammlung zum Vorhaben geben.

Wobei Bürgermeister Dingelstaedt den Anliegern versprach, dass sie nicht nur über das Material, sondern auch über die Breite der Gehsteige bestimmen können. Letzteres würde jedoch der Satzung widersprechen, in der die Breiten festgelegt sind. Eine von Einwohnern geforderte Reparatur sei nicht möglich, sagte Amtsdirektor Marko Köhler.

Da die Gehwege schon über 30 Jahre alt sind – und damit ihre Nutzungsdauer längst überschritten haben – und zudem eine Vielzahl von Schäden festzustellen ist, darf rechtlich nur eine Grundsanierung mit Einwohnerbeteiligung durchgeführt werden. Und das, obwohl ein Teil der Schäden durch Fahrzeuge verursacht worden ist, die während der zweijährigen Bauzeit an der Ortsdurchfahrt immer wieder den Gehweg genutzt haben.

Reparatur in Lehniner Straße soll rund 14.000 Euro kosten

Anders sieht es dagegen in der Lehniner Straße aus. Dort ist durch den Umleitungsverkehr während der Sanierung und durch den Begegnungsverkehr der Bürgersteig auf einer Länge von 50 Metern stark beschädigt worden. 20 Meter hat der Landesstraßenbetrieb saniert, für die restlichen 30 Meter muss jetzt die Gemeinde aufkommen.

Trotz einer Empfehlung der Amtsverwaltung, bei dieser Gelegenheit den Bürgersteig auf der gesamten Länge zu reparieren und die Einwohner zu beteiligen, entschied man sich nur für die teilweise Reparatur, die rund 14.000 Euro kosten soll. Allerdings könnte die Entscheidung noch revidiert werden, falls die veranschlagten Kosten deutlich überschritten werden sollten. Hier wären die Anlieger in einem Umlageverfahren mit 60 Prozent am Ausbau beteiligt.

Von Andreas Koska

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg