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Potsdam-Mittelmark Neue Händler für den Wochenmarkt gesucht
Lokales Potsdam-Mittelmark Neue Händler für den Wochenmarkt gesucht
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09:35 06.03.2018
Der Wochenmarkt in Bad Belzig findet immer dienstags und donnerstags statt. Aktuell hat die Stadt wieder einen Aufruf gestartet, dass sich weitere Händler um einen Standplatz bewerben können. Quelle: Josephine Mühln
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Bad Belzig

Der Bad Belziger Wochenmarkt soll wieder attraktiver werden. Deshalb hat die Stadt jetzt einen Aufruf gestartet. Alle interessierten Händler und Gewerbetreibenden der Region sollen sich am Markt beteiligen und so die Angebotsvielfalt erhöhen. Auch Landwirte sollen die Möglichkeit nutzen, ihre eigenen Erzeugnisse direkt zu vermarkten.

„Beschwerden oder andere Rückmeldungen der Marktbesucher zum Angebot gab es nicht“, erzählt Gregor Leich von der Äußeren Verwaltung. „Aber unser Markt ist einfach ein bisschen eintönig geworden. Wir wollen ihn wieder auffrischen und neue Händler anlocken – das ist unsere Intention.“ Auf das gesamte Jahr gesehen seien pro Markttag im Schnitt 15 Händler da. „Viele haben eine Dauererlaubnis und sind seit mehreren Jahren dabei“, sagt Leich.

Kleingärtner und andere Kleinerzeuger gewünscht

Hauptziel des Aufrufs sei zudem, das Angebot an Waren des täglichen Bedarfs zu erweitern. „Wenn wir auch dienstags jemanden mit Obst und Gemüse hätten, das wäre optimal. Auch ein Fleischer kommt bis jetzt nur donnerstags.“ Wünschenswert seien laut Leich ebenso Kleingärtner und andere Kleinerzeuger, die regionale Besonderheiten anbieten. Händler können wöchentlich, 14-tägig, einmal im Monat oder saisonweise am Markt teilnehmen.

Marktbesucherin Birgit Kitzmann ist dagegen mit dem Angebot zufrieden. „Ich vermisse nichts“, sagt die Bad Belzigerin. „Aber ich bin auch nicht so oft hier wegen der Arbeit.“ Dass aktuell ein paar weniger Stände da seien, liege ihrer Meinung nach auch am kalten Wetter. „Im Sommer wirds ja dann wieder mehr“, sagt Kitzmann.

Tages- oder Dauererlaubnis möglich

Der Wochenmarkt findet dienstags und donnerstags von 8 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz in Bad Belzig statt.

Standplätze können für einzelne Tage oder einen längeren Zeitraum zugewiesen werden.

Eine Dauererlaubnis muss schriftlich beantragt werden – für 2019 beispielsweise bis zum 30. September 2018.

Die Marktstände dürfen frühestens zwei Stunden vor Marktbeginn aufgebaut werden und müssen spätestens eine Stunde nach Marktschluss wieder abgebaut sein.

Ein Marktstand kostet pro Meter drei Euro – Strom und Wasser sind bereits inklusive.

Interessenten können sich bei der Stadtverwaltung Bad Belzig melden. Gregor Leich ist zu erreichen unter 033841/9 43 02 oder per Mail an: aev@bad-belzig.de.

Die Wochenmarkt- und Marktgebührensatzung sind zu finden unter www.bad-belzig.de

Das glaubt auch Hannelore Werner. „Im Frühjahr kommen dann wieder mehr Blumenhändler. Mir ist eigentlich noch nichts aufgefallen, was fehlt“, sagt die Bad Belzigerin und lacht. Sie komme regelmäßig auf den Markt – mindestens einmal pro Woche. „Und wenn man mal einen Wunsch hat, kann man auch mit den Händlern reden, dass sie einem die Ware beim nächsten Mal mitbringen.“

Einer, der seit drei Jahren jeden Dienstag auf dem Wochenmarkt anzutreffen ist, ist Michael Schütze – besser bekannt als „Straußen-Claus“. Die Stadt habe ihn seinerzeit angeworben, erzählt der Unternehmer aus Wittenberg. Bei ihm werden all jene fündig, die sich auch mal neue Geschmackserlebnisse zutrauen. Neben Straußen-Burger serviert Schütze Steaks von Känguru, Bison und Angusrind.

Der Wochenmarkt in Bad Belzig findet immer dienstags und donnerstags statt. Seit drei Jahren regelmäßig mit dabei ist Michael Schütze (l.) - besser bekannt als "Straußen-Claus" - aus Wittenberg. Auch Sigfried Zesche aus Bad Belzig schaut dann immer mal auf einen Kaffee vorbei. Quelle: Josephine Mühln

Er komme vor allem wegen der treuen Stammkundschaft auf den Markt, sagt Schütze. Die Stadt selbst kennt er zudem schon seit 1986 – seinerzeit war er in Bad Belzig noch als Boxtrainer bekannt. „Es ist schade, dass auf dem Markt die Anreize fehlen. Viele kleine Händler werden von Discountern verdrängt“, weiß Schütze. „Aber die Standgebühren sind natürlich unschlagbar.“

Sigfried Zesche freut es, dass „Straußen-Claus“ dem Wochenmarkt die Treue hält. Er ist zufrieden mit dem Angebot und kommt gern auf Plausch und Kaffee bei Michael Schütze vorbei.

Von Josephine Mühln

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