Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Neue Struktur für Seniorenhelfer

Treuenbrietzen Neue Struktur für Seniorenhelfer

In Treuenbrietzen wird die Organisation von Festen für Senioren demnächst enger an das Familienzentrum angegliedert. Die ehrenamtlich tätigen Helfer bleiben dabei eine wichtige Säule. Bis zu zehn Veranstaltungen und Ausflüge werden im Jahr angeboten. Ein eigener Seniorenbeirat fand bislang keine Unterstützer.

Voriger Artikel
Frischer Wind, Bio-Kaffee und gesunde Kuchen
Nächster Artikel
Kleiner Hoffnungsschimmer für die Kirche

Wenn Annegret Scherer (3. v. r.) in Ruhestand geht, koordiniert Ronny Kummer die Seniorenarbeit mit. Marlis Gronemeier, Inge Jasmund und Adelheid Kracht. (v.r.n.l.) helfen weiter ehrenamtlich.

Quelle: Thomas Wachs

Treuenbrietzen. Wenn Annegret Scherer zum Monatsende in den Ruhestand geht, wird die Organisation von Veranstaltung für Senioren in Treuenbrietzen neu geregelt. Diese bislang von der Mitarbeiterin der Stadtinformation erledigte Aufgabe soll künftig stärker an das Familienzentrum angegliedert werden. Das bestätigt Ralf Gronemeier, der Leiter des Bürgeramtes. „Wir müssen sehen, wie die Stellenbeschreibung neu gefasst wird“, sagt der Vize-Bürgermeister gegenüber der MAZ.

Feste das ganze Jahr über

Annegret Scherer (65) hat die Aktivitäten für Senioren schon zu DDR-Zeiten organisiert. Derzeit stehen bis zu zehn Veranstaltungen im Terminkalender. Vom Fasching über Feste zu allen vier Jahreszeiten bis hin zu Ausflügen mit dem Kremser, Schlachtefest sowie der Weihnachtsfeier reicht das Angebot. Auch der Seniorentag im Rahmen des Sabinchenfestes wird von dem kleinen Team organisiert. Bis zu 70 Teilnehmer kommen zu den von der Stadt angebotenen Festen. Die Mitarbeiterin der Stadt konnte immer auch auf ehrenamtliche Helfer zählen. Adelheid Kracht, Inge Jasmund und Marlis Gronemeier sind stets zur Stelle, wenn die Veranstaltungsräume dekoriert und die Senioren bewirtet werden. Die meisten der ehrenamtlichen Frauen sind ebenfalls schon seit Jahren dabei.

Ehrenamtler bleiben bei der Stange

Sie wollen auch künftig mit anpacken, wenn Ronny Kummer, der Leiter des Fachbereiches Soziale Arbeit sowie des Familienzentrums die Seniorenarbeit mit koordiniert. Schon jetzt verstehe sich das Zentrum als Mehrgenerationenhaus. „Hier wird getöpfert, es gibt ein Gedächtnistraining und eine Rommé-Runde“, erzählt Kummer. Zudem strickt eine Frauenrunde die Babysachen, die in den von der Stadt verteilten Begrüßungsrucksäcke für alle Neugeborenen verschenkt werden.

Obwohl ein Drittel der Treuenbrietzener Bevölkerung älter als 65 Jahre ist, seien „die von Zeit zu Zeit zwar immer mal wieder aufflammenden Bemühungen um einen eigenen Seniorenbeirat bislang immer im Sande verlaufen“, erklärt Kummer. „Selbst für ihre Belange aktiv werden, wollten die meisten Senioren dann meist doch nicht“, sagt auch Annegret Scherer. Bis zum Jahresende wird die Ruheständlerin nun noch die bereits organisierten Veranstaltungen betreuen. Gut in Erinnerung bleiben ihr vor allem die Fahrten zum Karneval in Marzahna und die Ausflüge der Senioren mit dem Kremser.

Von Thomas Wachs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg