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Neue Turnhalle für 4,79 Millionen Euro

Stahnsdorf Neue Turnhalle für 4,79 Millionen Euro

An der Stahnsdorfer Mühlenstraße soll eine neue Turnhalle gebaut werden. Oberstes Ziel der Gemeinde ist es, eine kostengünstige Variante zu finden. Mit 4,79 Millionen Euro würde eine aktuelle Variante zu Buche schlagen, im Haushalt stehen allerdings nur 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Nun muss das Publikum enger zusammenrücken.

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Über Größe und Kosten der geplanten Sporthalle in der Stahnsdorfer Mühlenstraße wird debattiert.

Quelle: Archiv/Christel Köster

Stahnsdorf. Auf eine gemeinsame Variante der geplanten neuen Sporthalle in der Mühlenstraße scheinen sich nun die Gemeindevertreter einigen zu können. Nachdem mittlerweile sechs verschiedene Versionen durchgeplant und teilweise auch finanziell durchgerechnet wurden, favorisierten nun sowohl der Finanz-, als auch der Bau- und der Sozialausschuss einen Entwurf, in dem eine abgespeckte Version des oft gewünschten Publikumsbereichs untergebracht wurde: Anstelle von Sitzmöglichkeiten im Obergeschoss wurde eine klappbare innenliegende Tribüne neben dem Spielfeldrand eingeplant. Das Feld selber kann bis zu zwei Mal geteilt werden (Drei-Feld-Halle) und außer den üblichen Nebenräumen wie Umkleiden und Toiletten ist auch ein kleiner Cateringbereich zu finden. Nur der häufig gewünschte Gymnastikraum fand im Entwurf keinen Platz mehr.

In den vergangenen Wochen waren von der Erstversion mit einer Tribüne im Obergeschoss, die auch über einen Aufzug erreichbar sein sollte, mit einem Fitnessraum und entsprechenden Nebenräumen (Kosten 6,5 Millionen Euro) bis zu einer Minimallösung – einer Zweifeldhalle ausschließlich mit Nebenräumen für geschätzte 3,2 Millionen Euro – verschiedene Kombinationen durchgeplant und vorgestellt worden.

Die Kosten für die aktuelle Variante „Nummer 6“ wurden mit 4,79 Millionen errechnet, wobei Kämmerin Doris Höhne einräumte, dass ihrem Gefühl nach der Planer immer im oberen Bereich liege. Vergleichbare Turnhallen hätten Kosten von 1300 bis 2150 Euro pro Quadratmeter, während der Stahnsdorfer Architekt immer über 2100 Euro liege, bei der größten Variante sogar bei 2700 Euro. Sie sei daher der Meinung, dass Stahnsdorf bei der Ausschreibung darunter kommen könnte, wies aber darauf hin, dass auf jeden Fall ein Nachtragshaushalt nötig sein werde, da aktuell nur 3,5 Millionen Euro für die Turnhalle sowie weitere 600 000 Euro für das Kleinspielfeld und 200 000 Euro für die Parkplätze im Budget eingeplant wären. Dennoch meinten die Ausschussmitglieder, dass nun die bestmögliche Lösung gefunden wäre und entschieden in allen drei Ausschüssen, dass diese Version weiterverfolgt werden solle.

Von Konstanze Kobel-Höller

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