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Neuer Altar für die Damelanger Kirche

Abschluss der 800-Jahr-Feiern Neuer Altar für die Damelanger Kirche

Acht Jahre ist es her, dass Zimmermann Thomas Schwäbe die neue Kanzel für die Damelanger Kirche baute. Der Anlass damals: das 125-jährige Jubiläum des Gotteshauses. An diesem Wochenende nun wurde an gleicher Stelle und anlässlich des 800. Dorfgeburtstages das nächste Geschenk überreicht – ein neuer Altartisch aus Kiefernholz.

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Pfarrerin Ellen Radtke überreicht Thomas Schwäbe zum Dank eine neue Zimmermannshose.

Quelle: Andreas Koska

Damelang. Acht Jahre ist es mittlerweile her, dass Zimmermann Thomas Schwäbe die neue Kanzel für die Damelanger Kirche baute. Der Anlass damals: das 125-jährige Jubiläum des Gotteshauses. An diesem Wochenende nun wurde an gleicher Stelle und anlässlich des 800. Dorfgeburtstages das nächste Geschenk überreicht – ein neuer Altartisch aus Kiefernholz.

„Der Gemeindekirchenrat ist mit der Bitte an mich herangetreten. Offenbar hatte man Vertrauen in meine Fähigkeiten als Zimmermann“, sagte Schwäbe anlässlich der Einweihung am Samstag. Der Damelanger betonte, dass das Kunstwerk ohne die Hilfe seines 17-jährigen Sohnes Justin nicht fertig geworden wäre. Zwar hatte der Zimmermann den Entwurf schon im Januar fertig und der Denkmalschutzbehörde zur Genehmigung vorgelegt, allerdings erfolgte diese erst im Herbst. Dann hieß es ranklotzen. „Es erfüllt mich mit Stolz, einen unvergesslichen Beitrag für mein Heimatdorf geleistet zu haben“, sagte Schwäbe in seiner Ansprache im Gotteshaus.

Ähnlich sah es auch Pfarrerin Ellen Radtke: „In meinen ersten Jahr hier habe ich schon gemerkt, dass man in Damelang alles selbst macht. Der Altar schmückt unsere Kirche“, lobte die Geistliche. Als Dank übergab sie Schwäbe eine neue Zimmermannshose, auf der in goldenen Lettern an die Altararbeit erinnert wird.

Indes zeigte sich Superintendent Thomas Wisch nicht nur von der überfüllten Kirche beeindruckt. „Der Altar macht sie zu etwas Besonderem“, sagte er und machte sich gemeinsam mit Pfarrerin Radtke und Germeindekirchenratsmitglied Oliver Notzke daran, den Altar festlich zu schmücken. „Ehre sei Gott in der Höhe“ - der Satz aus dem Lukas-Evangelium prangt nun auf dem Altaraufsatz. Dieser war zuvor von Notzke und Manfred Hoffmann aus der aufgegebenen Kirche in Briest in das Zauchedorf geholt worden.

„Zum Beginn und am Ende des Jubiläumsjahres stand unsere Kirche im Mittelpunkt, dazu noch einige weitere Male. Wir freuen uns, dass wir einbezogen wurden und mitmachen durften“, dankte Notzke dem Jubiläumskomitee. Der anschließenden Andacht schloss sich dann noch ein Konzert einer Gesangsklasse von Musiklehrerin Elisabeth Gebauer an. Mit dabei nicht nur ihre Schüler aus Berlin – darunter drei Mitglieder des Berliner Knabenchors – sondern auch sieben Kinder aus Damelang und zwei Musiker aus Schweden. Neben diversen Weihnachtsliedern wurde dabei Engelbert Humperdincks „Bübchens Weihnachtsraum“ zu Gehör gebracht.

Seinen Abschluss fand das Jubiläumsjahr am Abend mit einem kleinen, aber feinen Adventsmarkt und einem buntem Feuerwerk, das den Schlusspunkt unter eine ereignisreichen Jubiläumsjahr in Damelang setzte.

Von Andreas Koska

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