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Potsdam-Mittelmark Neuer Chef im Bürgerverein Dippmannsdorf
Lokales Potsdam-Mittelmark Neuer Chef im Bürgerverein Dippmannsdorf
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17:55 28.03.2016
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Dippmannsdorf

So schnell kann’s gehen: Kaum waren Ivo Dressler und seine Frau Christine Anfang März in den Bürgerverein Dippmansdorf eingetreten, da wurde der 38-Jährige schon zum neuen Vorsitzenden gewählt.

„Im Dorf aktiv waren wir schon vorher“, sagt Dressler. Vielleicht sei er deshalb von den anderen Vorstandsmitgliedern gefragt worden, ob er sich vorstellen könne, diese Aufgabe zu übernehmen. Notwendig wurde die Neuwahl, weil der bisherige Vorsitzende – Christian Knie – eine Woche vorher zum Ortsvorsteher des schon mehrmals preisgekrönten 350-Einwohner-Dorfes gewählt worden war. Er gab den Vorsitz des Bürgervereins auf – um die Aufgaben auf viele Schultern verteilt zu wissen.

Ivo Dressler kann sich auf ein erfahrenes Team verlassen. Denn Klaus Gleisenring als Stellvertreter, Kathrin Mier als Schriftführerin und Marlies Fuhrmann als Finanzverantwortliche sind bereits seit der Vereinsgründung 2004 dabei. Und auch Klaus Rettig als Geschäftsführer verfügt über langjährige Erfahrung. „Es wird sicher ein schönes Miteinander im Vorstand werden“, ist sich der neue Vereinschef sicher. „Ich habe den Eindruck, dass dort alle füreinander einstehen.“

Ivo Dressler wohnt seit zwei Jahren in Dippmannsdorf. Der Vater von zwei Jungs – beide besuchen die Kleine Grundschule im Ort – hat mit seiner Frau ein Jahr zuvor einen verfallenen Dreiseithof erworben. Seitdem sind die beiden Bauingenieure dabei, das denkmalgeschützte Ensemble zu sanieren. Noch in diesem Jahr soll das Haupthaus fertig werden.

„Im Sommer wollen wir aus dem kleineren Haus in das Größere umziehen“, freut sich Dressler. Und lächelnd ergänzt er, dass es wohl aber noch bis zum Jahr 2030 dauern werde, bis alles fertig sei. Kein Wunder also, dass er das Haus als sein Hobby bezeichnet. Jede freie Minute wird genutzt, um es zu renovieren.

Die Familie fühle sich in Dippmannsdorf wohl, sagt Dressler. „Die Jungs haben viele Freunde gefunden und sind oft unterwegs – das wäre in Brandenburg an der Havel sicher nicht so ohne Weiteres möglich und ruhiger ist es hier auch“, betont der Familienvater. Auch das Ehepaar habe sich von Anfang an im Dorf gut aufgenommen gefühlt und pflege mittlerweile freundschaftliche Beziehungen zu der funktionierenden Dorfgemeinschaft.

Nachdem Anfang März im Freibad aufgeräumt worden war, stand am Wochenende das Ostefeuer als erste offizielle Amtshandlung für Dressler auf dem Plan. Es wird gemeinsam vom Bürger- und vom Feuerwehrverein veranstaltet – auch bei den Blauröcken ist Dressler aktives Mitglied. Im April folgt dann der Paradieslauf, im Mai das Wanderfest und im Juli schließlich Sommernachtsball und Familienfest. „Seit Jahren verfolgt der Verein eine Linie, die funktioniert“, sagt Dressler. „Und so soll es auch bleiben.“ Der neue Vorsitzende des Bürgervereins ist überzeugt, das Bewährtes nicht verändert werden muss – und freut sich auf seine neue Aufgabe.

Von Andreas Koska

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