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Neuer Einwohnerrekord in Borkheide

Haushalt mit Schwerpunkt Schule Neuer Einwohnerrekord in Borkheide

Borkheide wächst weiter, im Augenblick sind dort 1904 Einwohner gemeldet, so viele wie noch nie. Vor 25 Jahren waren es 819 weniger. Das ist vor allem dem Zuzug geschuldet. So wurden im Vorjahr 34 Bauanträge oder Voranfragen bearbeitet. In den neu Entwickelten Baugebieten entstehen die ersten Häuser.

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Quelle: dpa

Borkheide. Borkheide wächst weiter, im Augenblick sind dort 1904 Einwohner gemeldet, so viele wie noch nie. Vor 25 Jahren waren es 819 weniger. Das ist vor allem dem Zuzug geschuldet. So wurden im Vorjahr 34 Bauanträge oder Voranfragen bearbeitet. In den neu Entwickelten Baugebieten entstehen die ersten Häuser. „ Im Jahr 2015 sind neun Kinder in Borkheide geboren worden, leider sind auch 13 Einwohner verstorben“, bilanzierte Bürgermeister Andreas Kreibich in der jüngsten Gemeindevertretersitzung.

Die wachsende Einwohnerzahl macht sich sowohl in der Schule als auch in der Kita bemerkbar. Im Kindergarten wurde gerade eine Kapazitätserhöhung veranlasst, in der Einrichtung werden 80 Kinder betreut, fast doppelt so viel wie noch 2004. Die Schule muss ebenfalls erweitert werden. Besuchte diese im Jahr 2004 71 Schüler, sind es jetzt mit 147 mehr als doppelt so viele. Es darf deshalb nicht verwundern, dass der Schwerpunkt im gerade beschlossenem Haushalt auf den beiden kommunalen Bildungsstätten liegt.

Allein der Anbau an der Hans-Grade-Grundschule soll rund 500.000 Euro kosten, wovon ein Fünftel in diesem Jahr ausgegeben wird. Für die Kita werden in diesem Jahr circa 70.000 Euro aufgewendet. Um den Ruf der Gemeinde als familienfreundlich zu stärken wird für 30.000 Euro ein neuer Spielplatz errichtet. Die Hälfte der Kosten ist durch eine zweckgebundene Spende gedeckt. Auf dem Sportplatz sollen ein Kleinspielfeld und ein Flutlichtanlage entstehen, hier ist die Gemeinde mit 15.000 Euro dabei, wobei die Realisierung erst nach Bewilligung weiterer Fördermittel erfolgen soll.

Anbau soll halbe Million kosten

Und auch der Jugendklub wird bedacht. Die Gemeinde investiert auch weiterhin in die Infrastruktur und Kultur. So will man versuchen, das Gelände des Hans-Grade-Museum zu erwerben. Das Gemeindehaus wird fertiggestellt und eine Garage für die Gemeindetechnik auf dem Gelände gebaut. Die Straßenbeleuchtung in den Straßen Adlerhorst, Kuckuckukswinkel und dem Paradiesweg wird erneuert. Und auch zwei leer stehende Wohnungen in der Straße Am Gelände sollen saniert werden. „Dann könnte wir sie für Flüchtlingsfamilien anbieten“, glaubt Kreibich und sieht die Gemeindevertretung hinter sich.

Alles in allem sind für die diesjährigen Investitionen rund 357.000 Euro eingeplant. „Wir haben alles in den Haushalt aufgenommen, was an uns herangetragen worden ist“, resümierte der Finanzausschussvorsitzende Uwe Schomburg. Obwohl der Ort keinerlei Schlüsselzuweisung erhält, muss nicht geknausert werden da die Steuereinnahmen sprudeln. „Wir schöpfen aus den Vollen“, sagte Schomburg. Die Liquidität betrug zum Jahresanfang 1,6 Millionen euro und wird auf Grund der hohen Ausgaben auf knapp die Hälfte abschmelzen. „Trotzdem brauchen wir kein Haushaltssicherungskonzept in der nächsten Zeit zu befürchten“, stellte Uwe Schomburg fest.

Von Andreas Koska

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