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Potsdam-Mittelmark Neuer Glanz für den Jugendclub
Lokales Potsdam-Mittelmark Neuer Glanz für den Jugendclub
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06:25 09.03.2018
Karolin Deichgräber (l., 23) hat beim Jugendclub in Groß Marzehns den Hut auf. Mit der Unterstützung von Ortsvorsteher Ralf Rafelt soll das Gebäude nun umgebaut und das Nutzungskonzept für den Club überarbeitet werden. Quelle: Josephine Mühln
Groß Marzehns

Der Groß Marzehnser Jugendclub soll heller und freundlicher werden. Und vor allem wieder von mehr Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Denn aktuell besuchen die Freizeiteinrichtung nur noch etwa eine Hand voll Jugendliche des Dorfes regelmäßig, wie Ortsvorsteher Ralf Rafelt berichtet. Die Pläne für den Umbau des Jugendclubs und ein neues Nutzungskonzept hat Rafelt jüngst bei einer Einwohnerversammlung vorgestellt.

Damit künftig mehr Tageslicht den Clubraum erhellt, soll das gegenüber zur Eingangstür liegende Fenster vergrößert werden. Ein zweites Fenster soll rechts neben dem Eingang entstehen, wo derzeit noch eine Schrankwand steht. Auch der Boden soll gedämmt und anschließend gefliest werden.

Etwa 8.000 Euro werden für Umbau fällig

„Zu guter Letzt soll die Inneneinrichtung erneuert werden, da können natürlich auch die Kinder und Jugendlichen ihre Ideen einbringen“, sagt Rafelt. „Jetzt stehen hier vor allem Möbelspenden, nur den Fernseher haben wir allein angeschafft“, ergänzt Karolin Deichgräber. Die 23-Jährige hat derzeit beim Jugendclub den Hut auf.

Laut eines Kostenvoranschlags, den Ralf Rafelt in Auftrag gegeben hat, werden für den Umbau des Clubs rund 8000 Euro fällig. „5000 Euro sollen mittels eines Förderantrags aus Lottomitteln des Landes Brandenburg finanziert werden, den Rest stemmen wir aus Eigenmitteln“, sagt Rafelt. Er schätzt, dass spätestens ab Juni oder Juli die nächsten Schritte für den Umbau geplant werden können.

Bis dahin arbeitet Karolin Deichgräber weiter an einem neuen Nutzungskonzept. Das alte Papier sieht vor, dass Kinder und Jugendliche von 14 bis 25 Jahren den Club nutzen können. Künftig sollen – natürlich unter Einhaltung des Jugendschutzgesetzes und stets mit einer anwesenden Aufsichtsperson – auch schon Kinder ab etwa sieben Jahren willkommen sein.

Die Älteren Nutzer übernehmen die Aufsicht

Es werde festgelegte Zeiten für die Nutzung der Räumlichkeiten geben, auch in Abstimmung mit den Eltern. Deichgräber geht davon aus, dass die jüngeren Kinder vor allem am Wochenende und in den Ferien vorbei schauen werden. „Und von uns Älteren ist einer eigentlich immer da, der dann auch die Aufsicht übernehmen könnte“, sagt die 23-Jährige.

In der Vergangenheit haben die Jugendlichen in Eigenregie immer mal wieder Grillabende oder Spielenachmittage organisiert. Das soll auf jeden Fall beibehalten werden, wenn der Jugendclub am Teich in neuem Glanz erstrahlt.

Von Josephine Mühln

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