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Potsdam-Mittelmark Neuer Jugendtreff im Gespräch
Lokales Potsdam-Mittelmark Neuer Jugendtreff im Gespräch
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17:00 16.09.2018
In Stahnsdorf gibt es bereits das Jugendzentrum"Club" an der Bäke. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Stahnsdorf

Einen neuen Treffpunkt für die 14- bis 25-Jährigen der Region Teltow möchte die Stahnsdorfer CDU ins Leben rufen. Wolfgang Brenneis (CDU) stellt sich dabei etwas mehr als nur einen weiteren Pavillon vor, wie es schon mehrere in der Region gibt: „Die sind nur im Sommer und in der Übergangszeit nutzbar“, erläutert er das Problem. Vielmehr wünscht er sich einen Jugendtreff in einer Modulbauweise, dazu Grillplätze und Bänke, um hier künftig die Jugendaktivitäten zu bündeln.

Auch die Technopartys, die in den vergangenen Monaten für viel Aufmerksamkeit in der Region gesorgt hatten, könnten hier ein neues Zuhause finden. „Für Senioren investieren wir ohne Ende – nun müssen wir auch mal was für die Kinder tun“, appelliert er. Dennoch bleibt er realistisch: So etwa komme nicht von jetzt auf gleich, das sei ein mittelfristiges Projekt. „Wir dürfen das nicht auf die lange Bank schieben!“

In zwei bis drei Jahren soll der neue Jugendtreff stehen

Spätestens nach zwei bis drei Jahren soll der neue Jugendtreff an seinem neuen Ort fertig aufgebaut sein – neben der zukünftigen Dirt-strecke und der Skateanlage, das sei gut zu erreichen und relativ zentral. „Das wäre sogar in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof, sollte er kommen“, ergänzt er.

Innerhalb der Gemeinde findet die Idee jedenfalls breite Zustimmung. So erklärt etwa Stephan Reitzig, Stahnsdorfs Sprecher, dass in der bereits Ende Mai eingeleiteten Änderung des betreffenden Bebauungsplans anlässlich der BMX-Dirtstrecke auch die Schaffung von Baurecht für einen Jugendtreffpunkt vorgesehen sei.

Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) wünsche sich zusätzlich zu den vorhandenen Angeboten in Übereinstimmung mit allen Fraktionen der Gemeindevertretung mehr Möglichkeiten für Jugendliche in Stahnsdorf, so Reitzig weiter. Und Gerold Maelzer (Bürger für Bürger) betont: „Ich arbeite seit 25 Jahren mit Jugendlichen und weiß, wie wichtig solche Räume sind.“ Auch er kann sich vorstellen, neben der Dirtstrecke „etwas Unkaputtbares“ hinzustellen, am besten unter Einbeziehung der Jugendlichen. Ob es nur ein Pavillon oder doch etwas Gebautes sein soll – da sei er offen für alles, so Maelzer, der selbst Vater zweier Jugendlicher im Alter von 16 und 18 Jahren ist.

Kleinmachnow sagt „ja“, Teltow „nein“

Brenneis hofft, dass er auch außerhalb Stahnsdorfs Zustimmung findet: Da auch die Mitnutzung von jungen Menschen aus Kleinmachnow und Teltow zu erwarten sei, wäre es erfreulich, wenn sich beide Nachbarkommunen an dem Vorhaben beteiligen würden, so Brenneis. Aus diesem Grund wird sich am Montag auch der Regionalausschuss mit diesem Thema beschäftigen.

Die ersten Reaktionen der beiden Bürgermeister könnten unterdessen kaum unterschiedlicher sein. Michael Grubert (SPD) aus Kleinmachnow sagte: „Aus Sicht unserer Verwaltung ist das durchaus sinnvoll, so etwas zusätzlich zu machen. Wir stehen dem grundsätzlich positiv gegenüber, denn wir haben sicherlich nicht genug Angebote für die 15- bis 25-Jährigen.“ Er wäre dafür, dass ein Verein als Träger für das Vorhaben gewonnen werden solle.

Thomas Schmidt (SPD) aus Teltow hingegen kann sich mit der Idee nicht anfreunden: Teltow habe selbst genügend Angebote, die angesprochene Zielgruppe werde vor allem durch das stadteigene Jugendhaus Schiffer gut abgedeckt. Außerdem gebe es einen regionalen Beschluss, dass Jugendarbeit Sache der Kommunen sei, so Schmidt.

Von Konstanze Kobel-Köller

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