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Neuer Jugendtreff in Bad Belzig

CVJM zieht um Neuer Jugendtreff in Bad Belzig

Die Jugendlichen des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM) legen in Bad Belzig selbst Hand an. Seit Monaten schon nehmen sie sich einen alten Dönerladen zur Brust. Mit handwerklichem Geschick und Kreativität verwandeln sie diesen in eine Wohlfühloase für sich und andere Jugendliche der Stadt.

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Jan Schneider (h.r.) mit „seinen“ Jugendlichen, die den alten Döner schöner gemacht haben.

Quelle: CVJM

Bad Belzig. „Wir machen den Döner schöner“, lautet seit einigen Monaten das Motto im Bad Belziger Ortsverein des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM). Denn die vor neun Jahren ins Leben gerufene Gruppe bezieht nun zum ersten Mal eigene Räume. Der ehemalige Döner-Imbiss an der Ecke Niemegker-/Straße der Einheit wird ihr neues Domizil. Die Innensanierung der deutlich in die Jahren gekommenen Räumen ist zugleich das erste gemeinsame Projekt am neuen Standort.

Die eigenen Kompetenzen erkennen lernen

„Wir wollen Jugendlichen zeigen, was sie können und welche Kompetenzen sie besitzen“, sagt CVJM-Jugendreferent Jan Schneider, der die Gruppe seit gut einem Jahr zusammen mit seiner Frau Christiane leitet. Die Idee, dafür einen Workshopraum und Treffpunkt zu schaffen, verhalf dem Ortsverein zu Fördergeldern der „Aktion Mensch“, die für drei Jahre zwei Drittel der Miet- und Personalkosten für eine 35-Stunden-Stelle übernimmt. Unter der Überschrift „Luther und Du – fit durch das Reformationsjubiläum“ soll es im neuen Treffpunkt neben den wöchentlichen Treffs eine Reihe von künstlerischen und handwerklichen Workshops sowie musikalische und sportliche Veranstaltungen geben.

„Jeder Jugendliche, egal, ob kirchlich gebunden oder nicht, ist herzlich eingeladen“, sagt Jan Schneider. Etwa ein Dutzend Mädchen und Jungen zwischen 13 und 20 Jahren gehören gegenwärtig zur Ortsgruppe, die sich als Ergänzung zur Jugendarbeit in den Kirchgemeinden de Region Hoher Fläming versteht.

Ihr handwerkliches Geschick und ihren Fleiß haben die Jugendlichen bei der Sanierung des alten Dönerladens bereits einer Feuertaufe unterzogen. Der Anblick fleckiger und spröder Fliesen ist frisch gemalerten und neu aufgestellten Rigipswänden und verlegtem Laminatfußboden gewichen. Seit etwa fünf Wochen haben sie sich dazu mehrmals in der Woche zum Arbeitseinsatz getroffen und die Räume in einen Ort zum Wohlfühlen verwandelt.

Eröffnung noch in diesem Jahr

„Wenn wir weiter so voran kommen, können wir den neuen Treff Ende November, spätestens Anfang Dezember eröffnen“, freut sich Schneider. Ob seine Hoffnung aufgeht, dass durch die zentrale Lage vis-a-vis des Gymnasiums ab und zu auch mal neue Leute vorbei schauen und bleiben, wird sich dann zeigen.

Fester Öffnungstag wird der Freitagnachmittag sein. Bei größerem Interesse und sofern sich jemand mit pädagogischem Händchen als Unterstützer findet, sind weitere Tage möglich.

Ob das Projekt über das Jahr 2017 hinaus weitergehen kann, ist derzeit noch unklar. „Unser Ansinnen ist natürlich, dass es weitergeht“, sagt Jan Schneider. Erste Gespräche mit dem Kirchenkreis, der dann einen Teil der Kosten übernehmen müsste, habe es bereits gegeben.

Von Uwe Klemens

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