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Potsdam-Mittelmark Neuer Sportplatz in Sparausführung
Lokales Potsdam-Mittelmark Neuer Sportplatz in Sparausführung
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23:06 26.02.2018
Der RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf wird sich in Kleinmachnow vorerst mit einem neuen einfachen Fußballplatz begnügen müssen. Quelle: Archiv/Jan Kuppert
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Kleinmachnow

Nun bekommt Kleinmachnow doch noch einen neuen Kunstrasenplatz am Dreilindener Weg nahe der Autobahn – allerdings eine extrem abgespeckte Variante im Vergleich zu den bisherigen Planungen. War bis dato die Rede von einem Großspielfeld, einem Kleinspielfeld, Laufbahnen und Sanitäranlagen, so bleibt nach dem neuen Beschluss der Gemeindevertretung nur noch um einen Fußballplatz. Alle anderen Vorhaben wurden gestrichen oder auf später verschoben.

Dem vorangegangen war eine enorme Kostensteigerung, die im Januar bekannt geworden war: Hatte eine Schätzung im Februar des Vorjahres noch von 1,5 Millionen Euro gesprochen, so ergab die Kostenberechnung im Januar knapp 3,3 Millionen Euro an zu erwartenden Kosten. Das wollten die meisten Gemeindevertreter in den Beratungen der Ausschüsse nicht ausgeben – auch nicht nach Abzug der zu erwartenden Förderungen für den Regionalen Sportverein (RSV), mit dem das Projekt umgesetzt werden soll. Dieser hat eine Förderzusage im Zuge des Kommunalen Investitionsprogramms des Landes Brandenburg (KIP) in der Schublade, wonach bis zu 75 Prozent bestimmter förderfähiger Ausgaben bei Errichtung eines neuen Kunstrasenplatzes übernommen werden. Also begab sich die Verwaltung auf die Suche nach Einsparungen – und wurde fündig, indem im Wesentlichen alles gestrichen wurde, was über den eigentlichen Fußballplatz mit Beleuchtung und Stellplätzen hinausgeht. Der Sanitärbereich soll in Zukunft allerdings neu geplant werden, um ihn kostengünstiger machen zu können.

Nun liegen die Kosten wieder bei 1,45 Millionen Euro. Als Förderungen gebe es bereits eine fixe Zusage von 500 000 Euro, hieß es dabei. Das Budget für das Programm wurde erhöht, so dass bis zu 75 Prozent der Kosten gefördert werden könnten. „Wir wollen bei einem Gespräch im zuständigen Ministerium versuchen, eine Zusage für eine höhere finanzielle Unterstützung zu erreichen“, sagt Kleinmachnow Bürgermeister Michael Grubert (SPD).

Trotz Kritik mehrerer Gemeindevertreter, es handle sich jetzt nicht mehr um einen Sportplatz, denn dazu würden auch Laufbahnen gehören, und lieber solle man es ganz lassen als nicht richtig zu machen, entschied das Gremien letztendlich mehrheitlich, den Sportplatz in der Sparvariante und wie geplant in Kooperation mit dem RSV umzusetzen.

Von Konstanze Kobel-Höller

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