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Neuer Tanker für die Borkheider Wehr

Amt Brück plant Investitionen Neuer Tanker für die Borkheider Wehr

Der Amtsausschuss Brück hat den Haushaltsentwurf für 2016 gebilligt. Die von den Gemeinde zu entrichtende Umlage bleibt konstant. Die größten Ausgaben betreffen den Brandschutz und die Verwaltung selbst.

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Melitta Boese koordiniert im Amt Brück die Finanzen.

Quelle: GREULICH

Brück. Die Gemeinden des Amtes Brück können nächstes Jahr wieder mit einer konstanten Abgabe an die Amtsverwaltung kalkulieren. Dort bleibt die Amtsumlage bei 27 Prozent unverändert. Insgesamt kassiert das Amt von seinen sechs Kommunen mit insgesamt rund 10.500 Einwohnern nächstes Jahr 2,859 Millionen Euro.

Das geht aus dem Haushaltsplan hervor, den die Mitglieder des Amtsausschusses in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig gebilligt haben. Größter Zahler ist die Stadt Brück. Sie bringt exakt ein Drittel der Umlagesumme auf. Gefolgt wird sie von den Gemeinden Borkheide (19 Prozent), Borkwalde (17) und Linthe (16 Prozent).

Die größte Ausgaben entfallen naturgemäß auf den Brandschutz, für den allein das Amt verantwortlich zeichnet. In dieses Ressort fließen 87 Prozent der reinen Investitionen, während auf die Jugendarbeit sieben und auf die innere Verwaltung selbst sechs Prozent entfallen. Ausgegeben werden sollen für den Brandschutz insgesamt rund 486.000 Euro. Größtes Projekt ist dabei die geplante Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Borkheide. Dafür sind 250.000 Euro im Haushaltsplan verankert. Für die Ausstattung von Feuerwehren sind zudem 65 000 Euro geplant. Einziges Bauprojekt sind laut Plan für 45.000 Euro die Arbeiten an den Außenanlagen des dann insgesamt für 476.000 Euro fertiggestellten neuen Gerätehauses in Brück-Gömnigk. Zudem sollen dort sowie in Borkwalde für insgesamt 25.000 Euro neue Löschwasserbrunnen gebohrt werden.

Im Bereich der von der Amtsverwaltung koordinierten Jugendarbeit stehen 35.000 Euro im Investitionsplan. Sie sollen hauptsächlich genutzt werden, um einen neuen Kleinbus anzuschaffen.

Bei den für 2016 geplanten allgemeinen Aufwendungen in Höhe von 3,432 Millionen Euro für die Arbeit der Amtsverwaltung entfallen 69 Prozent auf das Personal und 14 Prozent auf Sach- und Dienstleistungen. Dem stehen Erträge von lediglich 3,328 Millionen Euro gegenüber. Weil der daraus erwachsende Fehlbetrag von 103.800 Euro aus der Rücklage gedeckt werden soll, kann das Amt Brück den Ergebnisplan für 2016 ausgeglichen gestalten.

Obwohl die aus Kreditverbindlichkeiten erwachsenden Schulden im Vergleich zu den Vorjahren leicht gestiegen sind, gibt das Amt Brück nächstes Jahr nur rund ein Prozent seiner Ausgaben für fällige Zinsen aus. Der Schuldenstand beläuft sich dann auf circa 1,62 Millionen Euro. Im Jahr 2006 sowie 2011 und 2012 lag diese Last schon mal bei circa 1,25 Million Euro.

Wie Kämmerin Melitta Boese sagte, das Amt aber auch in 2016, deutlich mehr Schulden zu tilgen, als neue aufzunehmen. Für die Tilgung sind ungefähr 125.000 Euro vorgesehen. Zum Vergleich: 2006 lag dieser Betrag lediglich bei knapp 40.000 Euro. Durch lohnende Angebote auf dem Kapitalmarkt, die durch Umschuldungen genutzt werden können, liegt die Zinsbelastung nächstes Jahr bei rund 40.000 Euro. Trotz deutlich niedrigerer Schulden damals lag diese Summe im Jahr 2006 bei rund 65.000 Euro.

Von Thomas Wachs

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