Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Neues Gerätehaus kann endlich kommen

Deutsch Bork Neues Gerätehaus kann endlich kommen

Der langwierige Streit um die alte Feuerwehrgarage in Deutsch Bork ist beilgelegt. Daher kann nun der bereits geplante Neubau in Auftrag gegeben werden. Die Nutzung des historischen Spritzenhauses ist indes noch offen. Dafür war mal ein Museum im Gespräch. Klar ist lediglich, dass die Gemeinde Linthe das Gebäude im Ortsteil übernimmt.

Voriger Artikel
Pinocchio in der Volksbühne
Nächster Artikel
Yara Anders hat das Zepter übernommen

Ortsvorsteherin Gabriela Krüger und Feuerwehrchronist Mirko Friedrich am alten Spritzenhaus in Deutsch Bork. Friedrich kann sich dort ein Museum vorstellen.

Quelle: Andreas Koska

Deutsch Bork. Der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Deutsch Bork kann endlich starten. Der Amtsausschuss Brück hat dafür in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben.

Schon vor rund fünf Jahren gab es erste Pläne, um in Deutsch Bork ein neues Feuerwehrgerätehaus zu errichten. Denn in die bisherige, historische Doppelgarage passt kein modernes Löschfahrzeug. Außerdem haben die Kameraden der Wehr – immerhin inzwischen wieder drei Frauen und 15 Männer – keinerlei Platz für ihre Garderobe.

Ein Streit um das alte Haus war lange das Problem, das einer Lösung im Weg zu stehen schien. Der Ortsbeirat von Deutsch Bork und die Kameraden wollten es erhalten wissen. Das Amt Brück als Träger des Brandschutzes wollte es indes abgeben. „Es hat für den Brandschutz keine Bedeutung mehr und wird entweder an die Gemeinde zurückgegeben oder abgerissen“, sagte schon vor geraumer Zeit der Brücke Amtswehrführer Uwe Paul zu dem Streitthema.

Dorfbewohner fühlten sich erpresst

Linthes Bürgermeister, Ottheiner Kleinerüschkamp (CDU) unterstützt zwar die Deutsch Borker. Er wünschte sich jedoch die Gründung eines Vereins im Ortsteil und die Übertragung des alten Hauses an diesen. Das lehnten wiederum die Deutsch Borker ab und sprachen gar von einer Erpressung.

Weil somit lange Zeit vieles ungeklärt schien, hat der Amtsausschuss mit seiner Freigabe für das Projekt gewartet. Da jetzt die Gemeindevertretung Linthe die Übernahme des alten Gerätehauses zugesichert hatte, konnte auch der Amtsausschuss handeln.

Der rund eine halbe Million Euro teure Neubau, das bereits von Architektin Cornelia Stephan aus Neuehütten geplant ist, kann gebaut werden. Im Dorf hofft man auf eine Fertigstellung im kommenden Jahr. Danach wird die Gemeinde das alte Haus übernehmen. Ob dort wie gewünscht ein kleines Feuerwehrmuseum entstehen kann, ist allerdings noch offen.

Von Andreas Koska

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg