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Potsdam-Mittelmark Neues Lokal für Bergholz-Rehbrücke
Lokales Potsdam-Mittelmark Neues Lokal für Bergholz-Rehbrücke
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12:43 21.06.2016
Elena und Gabriel Simion freuen sich auf die Gäste. Quelle: Martin Steger
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Bergholz-Rehbrücke

Der Wein rankt, die roten Geranien strahlen, und der neue Name „Villa Toscana“ ziert schon die Fassade. Jetzt fehlen nur noch die Gäste, damit die „gemütliche Ecke“ in Bergholz/Rehbrücke wieder wird, was sie seit Jahrzehnten war – eine Gaststätte. Vor gut zwei Jahren hatte sich der vorige erfolgreiche „237:oxhoFt“-Inhaber, Matthias Hamisch, vom eigenen Betrieb getrennt und dicht gemacht. Jetzt wollen sich Elena und Gabriel Simion dort ihren Traum vom eigenen Lokal erfüllen. Am Montag, 20. Juni, von 16 bis 20 Uhr, sind die Rehbrücker zur Begrüßung eingeladen. „Wir freuen uns sehr auf die Menschen“, sagt die 35-Jährige Inhaberin, die mit ihrem 41-jährigen Mann und der siebenjährigen Tochter seit drei Jahren in Teltow lebt.

Die Restaurantfachfrau und der Ingenieur stammen aus Rumänien und hatten ihr Glück in den italienischen Abruzzen gesucht, wo sie acht Jahre lang in Gaststätten gearbeitet haben. Weil die Lage dort „nicht mehr so gut ist“, kamen sie nach Deutschland. „Nicht als Flüchtlinge oder wegen Sozialleistungen“, wehrt die freundliche Frau ab. Zuletzt haben sie in Restaurants und Hotels in Potsdam und Mahlow gearbeitet. Im Februar 2015 hatten Bekannte sie auf das leere Lokal in der Arthur-Scheunert-Allee 125 aufmerksam gemacht. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, bestätigen die Beiden. Genau dort, wo schon vor mehr als 100 Jahren Menschen aus- und eingegangen sind, sollte ihr erstes eigenes Restaurant entstehen. Einstmals verkehrten dort Kutscher, später versorgten eine Konditorei, ein Café, das Speiselokal „Gemütliche Ecke“ und ein China-Imbiss die Leute. Genuss mit Stil brachte dann Hamisch rein.

Der gute Ruf des Vorgängers gilt den Nachfolgern als Ansporn. „Wir wollen unser Bestes geben“, versichert die Frau, die sich der Einrichtung gewidmet hat. Ihr Mann bearbeitete währenddessen Holz für Regale und den Tresen. Die Simions wollen mediterrane Gerichte mit toskanischen Einflüssen auftischen; auch Pasta und Pizza stehen auf der Karte. Für die Zukunft planen sie einen Lieferservice. Das Lokal mit 60 Plätzen ist mit fünf Angestellten und zwei Aushilfen ein reiner Familienbetrieb. Wie sehr die Rehbrücker an einer Wiedereröffnung interessiert sind, beweisen die vielen Fenstergucker. Auch die Ortsvorsteherin Annerose Hamisch-Fischer, die seit 1964 dort lebt, ist gespannt. „Ich freue mich, dass diese Traditionsgaststätte wieder geöffnet wird. Das ist wichtig für den Ort“, sagte sie.

Von Claudia Krause

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