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Neues Vereinshaus nimmt Form an

Deetz Neues Vereinshaus nimmt Form an

Das neue Deetzer Gesundheitshaus soll von vielen Vereinen der Gemeinde Groß Kreutz (Potsdam-Mittelmark) genutzt werden. Der Baufortschritt ist deutlich. Schon im Juni ist das Richtfest geplant. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch.

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Die Mauern des Deetzer Gesundheitshauses sind bereits zum großen Teil hochgezogen.

Quelle: Foto: Marion von Imhoff

Deetz. Die Bauarbeiten am künftigen neuen Vereinshaus in Deetz gehen zügig voran. Marlis Siegemund vom Bauamt der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) zeigt sich zufrieden: „Der Baufortschritt ist sehr gut.“ Im Juni ist das Richtfest vorgesehen. Das Gebäude mit dem offiziellen Namen Gesundheitshaus Deetz wird im September im Wesentlichen fertiggestellt sein. Mit den Pflanzarbeiten im Außenbereich und dem dann noch nötigen Innenausbau rechnet die Gemeindeverwaltung mit einer Eröffnung voraussichtlich Mitte oder Ende Oktober.

Geplant sind 400 000 Euro für das Gesundheitshaus, 75 Prozent davon sind Leader-Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Den Rest finanziert die Gemeinde Groß Kreutz. Doch diese Summe werde nach jetziger Planung nicht ausreichen, sagte Siegemund. „Wir werden wohl zehn bis 20 Prozent darüber kommen.“ Grund seien die Dachdeckerarbeiten, die teurer werden als ursprünglich geplant. Das Gesundheitshaus soll ausstrahlen in die gesamte Gemeinde Groß Kreutz. Vereine aus allen Ortsteilen sollen das Gebäude, das ein Anbau des jetzigen Vereinshauses ist, für Sportaktivitäten nutzen können.

Der Anbau wird drei Umkleideräume zwischen 16 und 22 Quadratmeter umfassen, dazu mehrere Duschen und Toiletten, einen Vorbereitungs- und einen Trockenraum von sieben und zwölf Quadratmetern und – das ist das Wichtigste – einen großzügigen Vereinsraum von 79 Quadratmetern.

Offen steht das Gesundheitshaus auch Kita-Kindern, Schul- und Jugendgruppen und Senioren. So wird seine Nutzung vereins- und generationenübergreifend sein. Es wird ein eingeschossiger Anbau am Parkstadion entstehen, der zusammen mit dem bestehenden Gebäude nach Bauabnahme als ein Haus wirken wird. Schon beseitigt sind die maroden rund 35 Jahre alten Container, die bisher den Vereinsmitgliedern offen standen.

Die Aufträge durch die Verwaltung unter anderem für den Hochbau, die Dachdeckerarbeiten, Elektroinstallation und Heizung und Sanitär gingen an Handwerksbetriebe aus der Region. Den Zuschlag erhielt unter anderem die Müller-Bau GmbH in Wollin, ein Baubetrieb aus Kirchmöser.

Von Marion von Imhoff

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