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Nicht nur Touristen düsen durch Werder

Segway-Touren Nicht nur Touristen düsen durch Werder

Der Werderaner Michael Marten montiert nicht nur Kellerwände, sondern führt auch Gäste bei Segwaytouren durch die Blütenstadt. Auch Fahrten über den Panoramaweg sind insbesondere zur Baumblüte beliebt. Die kurze Einweisung für Teilnehmer gibt es im eigenen Garten am Haus, bevor es mit Helm auf dem Transporter gemütlich durch die Stadt geht.

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Michael Marten bietet seinen Gästen gerne eine Proberunde in seinem Garten am Haus an.

Quelle: Foto:Greiner

Werder. Severine und Anneliese schwärmen noch heute von der Segway-Tour mit Guide Michael Marten durch Werder. Zwar haben den Frauen wie vielen anderen bei der ersten Tour-Pause die Beine gekribbelt, aber ans Aufhören dachten sie nie. Schließlich hatten die Damen eine Menge Spaß, auf diese Art und Weise die Region neu zu erkunden. Tourführer Michael Marten kann das nur recht sein.

Wenn der 56-Jährige nicht gerade Trennwände in Kellern montiert, trifft man ihn auf Achse, stehend auf zwei Rädern, mit Gruppe oder Ehefrau, entspannt und umweltfreundlich. „In Berlin habe ich die Segways gesehen, von der Frau bekam ich eine Tour für Potsdam als Geschenk und so war ich auf den Geschmack gekommen“, sagt der sympathische geborene Babelsberger.

Das Vergnügen war offensichtlich so groß, dass der ehemalige Reiter 2013 einen Leasingvertrag für sechs dieser Fahrzeuge unterschrieb und seitdem Spaßtouren in Werder anbietet. „Besonders beliebt sind die Touren um den Glindower See, auf der Insel und auf dem Panoramaweg zur Baumblüte“, sagt Marten. „Aber ich fahre mit meiner Frau auch gern zum Essen in Werderaner Gaststätten, wo sich Gäste an die angeschlossenen Fahrzeuge vor der Tür schon gewöhnt haben.“

Für die Proberunden der Teilnehmer vor einer Tour hat Marten einen individuellen Parcours direkt am eigenen Haus zu bieten. Die Familie hatte vor Jahren ein altes Obstmuckerhaus in der Brandenburger Straße gekauft, das gerade für zwei Generationen hergerichtet wird. „Im Garten wird vor dem Start ein paar Minuten geübt, dann geht es los. Der Weg zum Glindower See ist nicht weit. Ein Helm ist aber immer Pflicht“, sagt Marten. Er freut sich schon auf die nächste Saison, wenn die Gäste zur 700-Jahr-Feier nach Werder kommen und er ihnen seine neue Heimat zeigen kann. Und damit man auch viel sehen und aufnehmen kann, sind die Gruppen nur bis 18 Stundenkilometer schnell unterwegs. Auch im Resort Schwielowsee sind die Urlauber auf die besonderen Stadtführungen aufmerksam geworden. „Immer öfter melden sich Firmen, die in Gruppen nicht nur feiern, sondern Spaß auf gemeinsamer Tour haben wollen“, sagt Marten. Er hofft auf den angekündigten Radweg zwischen Glindow und Klaistow, um künftig noch mehr Strecken bieten zu können.

Von Regine Greiner

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