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Potsdam-Mittelmark Niebel: Schwerer Unfall auf Bundesstraße 2
Lokales Potsdam-Mittelmark Niebel: Schwerer Unfall auf Bundesstraße 2
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18:09 02.05.2016
Der Fahrer dieses ausgebrannten Lkw wurde wohl nur leicht verletzt. Quelle: FFW Treuenbrietzen
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Niebel

Voll in Flammen aufgegangen ist am Montagnachmittag ein Lastwagen auf der Bundesstraße 2 zwischen Buchholz und Treuenbrietzen. Der Fahrer wurde nach ersten Erkenntnissen lediglich leicht verletzt. Er kam zur Untersuchung ins Klinikum nach Potsdam.

Zu dem Vollbrand des mit Bauschutt beladenen Sattelzuges kam es gegen 15 Uhr nach einen Auffahrunfall. Kurz vor dem Abzweig nach Niebel hatte der in Richtung Treuenbrietzen rollende Fahrer vor ihm einen anderen Lastzug übersehen. Er war im Begriff nach links in einen Waldweg einzubiegen, um zu einer Baustellen an einer ehemalige Mülldeponie zu gelangen. Dieser Lastzug wurde bei der Karambolage kaum beschädigt. Der Unfallverursacher rollte indes noch gut 200 Meter weiter auf der Chaussee und ging dort in Flammen auf. Der Fahrer konnte sich zuvor noch selbst retten.

Bundesstraße auf unbestimmte Zeit voll gesperrt

„Als wir eintrafen, stand die Zugmaschine voll in Flammen“, sagt Einsatzleiter Jens Heinze von der Feuerwehr Treuenbrietzen. Insgesamt waren circa 30 Einsatzkräfte aus Treuebrietzen, Frohnsdorf, Bardenitz, Rietz, Marzahna sowie auch aus Niemegk, Beelitz und Buchholz vor Ort. „Das Feuer hatte bereits auf den angrenzenden Wald übergriffen“, berichtet der Treuenbrietzener Stadtbrandmeister. „So mussten wir parallel zum Laster noch einen Waldbrand löschen“, so Heinze. Gefahr für die Einsatzkräfte bestand einerseits durch giftige Gase, die beim Verbrennen der Bauteil des Fahrerhauses austraten. Andererseits werden bei solchen Fahrzeugbränden die erhitzten Reifen zur Gefahr. „Sie explodieren förmlich und Trümmerteil fliegen dann umher“, erzählt Jens Heinze.

Vom Lastwagen griff das Feuer auch auf den Wald neben der B 2 über. Quelle: FFW Treuenbrietzen

Nach gut zwei Stunden ist der Einsatz der Feuerwehren gegen 17 Uhr beendet worden. Die Bundesstraße bleibt jedoch bis auf weiteres zwischen den Abzweigen nach Luckenwalde und nach Niebel voll gesperrt. Der Landesbetrieb Straßenwesen organisiert den Abtransport des Unfallwracks. Danach muss die Fahrbahn gereinigt und auf Schäden untersucht werden. Im abendlichen Berufsverkehr kommt es zu Behinderungen. Ortskundige suchen Umfahrungen auf Feldwegen.

Von Thomas Wachs

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