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Potsdam-Mittelmark Niemegk: Der Pfarrer steigt in die Bütt
Lokales Potsdam-Mittelmark Niemegk: Der Pfarrer steigt in die Bütt
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18:00 04.02.2016
Als Büttenredner des Niemegker NCC hat Pfarrer Daniel Geißler Erfahrungen gesammelt. Quelle: Archiv
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Niemegk

Am Wochenende vor dem Rosenmontag ist Niemegk traditionell in Karnevalsstimmung. Alles, was Tanzgruppen und Büttenredner in den Vormonaten mühevoll erdacht und einstudiert haben, wird nun dem interessierten Publikum präsentiert. Auch Niemegks Pfarrer Daniel Geißler macht da keine Ausnahme. Seit Jahren ist er als scharfzüngiger Büttenredner bekannt. Vor zwei Jahren hatte er dann die Idee, für den Sonntagsgottesdienst eine Narrenpredigt zu schreiben. Sie ist nun wieder zu erleben.

„Eine Predigt in gereimter Form am letzten Sonntag vor der Passionszeit zu halten, hat in vielen Gegenden Deutschlands – vor allem in den Karnevalshochburgen – Tradition“, erzählt der Geistliche. Für ihn sei es immer wieder nicht nur eine Herausforderung, eine Predigt zu schreiben, sondern diese auch noch in Gedichtform zu bringen, gesteht der Pfarrer. „Der große Zuspruch hat mich begeistert und motiviert“, erzählt Geißler. Im vorigen Jahr kamen mehr als 100 Gottesdienstbesucher aus Niemegk, Treuenbrietzen und sogar aus Ziesar und Luckenwalde in seine Kirche.

Dort wird auch diesen Sonntag nun wieder in der gereimten Predigt eine Geschichte des fiktiven Niemegker Ehepaares Heinz und Hilde erzählt. Diesmal beschäftigen sich die beiden mit dem Thema: „Ich will euch trösten, wie eine Mutter tröstet“. Pfarrer Geißler bedient sich zur Verkündigung des Wortes Gottes der Geschichten aus dem Alltag der Zuhörer und freut sich, wenn im Gottesdienst auch mal gelacht wird. „Es ist schließlich eine frohe Botschaft, die wir verkünden, da darf die Freude auch spürbar und hörbar sein“, sagt der Pfarrer.

Termin: Dritte Niemegker Narrenpredigt, Sonntag, 10.30 Uhr in der Niemegker Kirche.

Von MAZonline

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