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Potsdam-Mittelmark Niemegk: Knifflige Verkehrslage an Kreuzung
Lokales Potsdam-Mittelmark Niemegk: Knifflige Verkehrslage an Kreuzung
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00:21 15.12.2015
Wer in Niemegk aus Neuendorf kommt, hat schlechte Sicht auf die Großstraße. Quelle: Thomas Wachs
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Niemegk

Einige Pflanzkübel sind in Niemegk Stein des Anstoßes. An der Einmündung der untergeordneten Lindenstraße versperren die zur Verschönerung vor dem Gasthof „Zum Alten Brauhaus“ aufgestellten, bepflanzten Gefäße für Kraftfahrer den Blick in die als Hauptstraße ausgewiesene Großstraße. Das kritisiert Barbara Delor aus Neuendorf gegenüber der MAZ.

Nach ihrer Beobachtung „wachsen die Pflanzen jedes Jahr höher und werden immer dichter an die Bordsteinkante gestellt“. Ein Baum, eine im Sommer um ihn montierte Bank sowie ein Verkehrswegweiser verschlechtern die Situation abermals. „Aus Richtung Neuendorf muss man schon fast bis zur Straßenmitte fahren, um zu sehen, wer auf der Hauptstraße von links kommt“, sagt die Kraftfahrerin.

Brenzlige Situationen für Kraftfahrer

Immer wieder komme es dabei zu brenzligen Situationen, weil nicht zu sehen sei, „ob zudem noch von den Parkbuchten hinter den Pflanzkübeln gerade jemand los fährt“, sagt Barbara Delor. Ihr sei bewusst, dass die Kübel dort benötigt werden, um einen Sitzbereich zum Eisverkauf abzugrenzen, und allgemein im Straßenverkehr gegenseitige Rücksichtnahme geboten sei. Nach Ansicht der Neuendorferin könne die Situation jedoch nur entschärft werden, wenn „endlich die Kübel weg kommen“.

Denn die Parkbuchten würden in Niemegk dringend benötigt. „Eine Lösung, die allen hilft“, könnte nach Ansicht Delors eine Vorfahrtsänderung sein. Wenn von Neuendorf kommend die Hauptstraße links herum abbiegen würde, könnte dies auch Kraftfahrzeuge ausbremsen, die zwischen Großstraße und Wittenberger Straße zu schnell unterwegs sind, so die Idee.

Früher war die Vorfahrtsregelung schon mal anders

„Diese Vorfahrtsregelung gab es bereits mal vor der Sanierung der Straßen in der Altstadt“, sagt Thomas Griesbach. Nach Angaben des Niemegker Bauamtsleiters sei die knifflige Situation an besagter Ecke bekannt und „immer mal wieder kritisiert worden“. Für die Pflanzkübel liege eine Genehmigung vor. Dennoch kündigte Griesbach eine Überprüfung der aktuellen Situation im Rahmen der nächsten Verkehrsschau an. Zuletzt habe es dabei keine Beanstandungen der Expertenrunde gegeben.

Zudem sei die Stadt aktuell dabei, eine Satzung zur Nutzung öffentlicher Verkehrsflächen zu erarbeiten. Bislang gibt es diese nicht. Dann werden auch Gebühren fällig. Der Satzungsentwurf wird jetzt zur Diskussion in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.

Von Thomas Wachs

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