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Niemegk prüft Wunsch von Anliegern

Straßensanierung wird vorbereitet Niemegk prüft Wunsch von Anliegern

In Niemegk soll die Poststraße ausgebaut werden. Für die Anliegerpiste plant die Amtsverwaltung zunächst eine Voruntersuchung zu Kostenschätzung. Gebaut werden soll nur, wenn die klare Mehrheit der Anlieger dies wünscht. Vor allem der Untergrund könnte jedoch noch Überraschungen bergen.

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Einzelne Anlieger wünschen den Ausbau der Niemegker Poststraße.

Quelle: Thomas Wachs

Niemegk. In der Niemegker Poststraße könnte womöglich bald der Wunsch einzelner Anwohner in Erfüllung gehen. Zwei von ihnen hatten in der Stadtverwaltung angefragt, ob ihre marode Anliegerstraße ausgebaut werden könnte. Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster, ein welliger Gehweg sowie ein breiter Sandstreifen prägen dort derzeit das Bild.

Bürgermeister Hans-Joachim Linthe (SPD) und die Amtsverwaltung griffen das Anliegen jetzt auf. Nach ihrem Vorschlag soll es nun zunächst eine Voruntersuchung geben. Auf diesem Wege will man die Baukosten abschätzen können. Dazu sind eine exakte Vermessung sowie Untersuchungen des Baugrundes nötig. Die Stadtverordneten billigten jetzt den ersten Schritt zur Grundlagenermittlung. Nach Einschätzung der Amtsverwaltung wären dazu zunächst rund 6000 Euro nötig.

Die finanziell angeschlagene Stadt Niemegk könnte jedoch für ihre Eigenanteile ein Bundesförderprogramm für finanzschwache Kommunen nutzen, „wenn das Projekt zu einer Reduzierung von Immissionen wie Lärm und Staub führen würde“, erklärte Hans-Joachim Linthe. „Das ließe sich sicher so darstellen“, sagte Amtsdirektor Thomas Hemmerling. Nach Angaben Linthes gebe es bereits gute Aussichten auf das benötigte Fördergeld.

Nötig wäre ein tiefgründiger Ausbau der Straße. „Denn dort ist aktuell gar keine Regenentwässerung vorhanden“, sagte der Bürgermeister. Für die Baukosten werden laut kommunaler Satzung Anliegerbeiträge fällig. Deren Anteil an den umlagefähigen Kosten richtet sich nach der Einstufung der jeweiligen Straße. Gebaut werden soll am Ende jedoch nur, „wenn die Mehrheit der Anlieger dies wünscht und die für sie anfallenden Kosten als tragbar einschätzt“, sagte Amtsdirektor Thomas Hemmerling.

Dem Bürgermeister schwebt nach Abschluss der Voruntersuchungen eine Anliegerversammlung mit Grundstücksbesitzern aus der Poststraße vor. Dort liegen hauptsächlich private Wohngrundstücke aber auch größere gewerblich genutzte Flächen. „In der Versammlung sollten wir zu den Kosten mit möglichst konkreten Zahlen agieren können“, sagte Hans-Joachim Linthe diese Woche in der Sitzung der Stadtverordneten in Hohenwerbig.

Bei einer Enthaltung billigten die übrigen sechs Abgeordneten den Beschlussantrag zur Voruntersuchung für den möglichen Straßenbau.

Von Thomas Wachs

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