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Niemegk Damentrio für die Sozialarbeit aktiv
Lokales Potsdam-Mittelmark Niemegk Damentrio für die Sozialarbeit aktiv
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14:48 17.05.2018
Vom Familienzentrum Niemegk aus kümmern sich nun Diana Geißler, Anne Kollien und Frederike Gallagher (v. l.) um Belange der Sozialarbeit. Quelle: privat
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Niemegk

Jetzt ist das Team komplett. Vom Awo-Familienzentrum Niemegk aus kümmern sich drei junge Frauen um die Belange der Kinder- und Jugendarbeit. Diana Geißler, Frederike Gallagher und Anne Kollien teilen sich die unterschiedlichen Aufgaben. „Vor allem freuen wir uns auf das neue Domizil des Familienzentrums. Dessen Aufbau und die Einrichtung im alten Hort begleiten wir aktiv.“ Das sagt Diana Geißler jetzt bei der Vorstellung des Trios im Amtsausschuss.

Neu dazu kam Frederike Gallagher. Die 37-Jährige folgt Sandra Schulz, die als Lehrerin in die Schule gewechselt ist. Gallagher wohnt in Kranepuhl und kam über ihre Nähkurse für die Awo-Begegnungsstätte „Trollberg“ in Bad Belzig zu der neuen Aufgabe in Niemegk.

Partnerin für 200 Jugendliche

Gänzlich neu ist indes die Funktion von Anne Kollien. Die 28-Jährige Rehabilitationspsychologin besetzt nun für 20 Wochenstunde die vom Amt Niemegk vor längerer Zeit ausgeschriebene Stelle zur Koordination der Mobilen Jugendarbeit. Die Bad Belzigerin möchte „Angebote mit Jugendlichen für Jugendliche entwickeln“.

Umbau für neues Domizil in vollem Gange

Das Familienzentrum Niemegk erhält sein neues Domizil im ehemaligen Hort, der aktuell umgebaut wird.

Damit entsteht ein zentraler Anlaufpunkt für die Angeboten für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren.

Der Bauarbeiten laufen seit August 2017. Größtenteils finanziert sind sie aus Leader-Fördermitteln der Europäischen Union.

Entstehen werden ein Bewegungsraum, ein Familiencafé sowie eine Töpferwerkstatt samt Brennofen.

Platz finden wird dort zudem die Niemegker Bibliothek.

Nach einen Teilabriss voriges Jahr laufen jetzt die Maurer,- Estrich- und Putzarbeiten.

Erledigt sind bereits Dachdecker- und Zimmererarbeiten.

Weitere Arbeiten folgen, teilweise sind Ausschreibungen für einige Gewerke offen.

Abgeschlossen werden soll der gesamte Umbau bis zum Jahresende.

„Im Rahmen der Mobilen Jugendarbeit bin ich Ansprechpartnerin für die mehr als 200 Jugendlichen aller Niemegker Gemeinden und deren Ortsteile“, sagt Anne Kollien. Ihr Ziel sei es, „die Interessen und Bedürfnisse Jugendlicher und junger Menschen in der Region sichtbar(er) zu machen und sie bei der Verwirklichung ihrer Anliegen und Ideen zu unterstützen“.

Dazu vernetzt sich die seit einem Monat tätige Koordinatorin derzeit mit einzelnen Jugendlichen und Jugendclubs sowie mit den Gremien und Personen der Gemeinden und Vereine. Kontakte aufgebaut werden sollen auch zum Sozialen Dienst des Landkreises sowie zu Schulen der Fläming-Region und den Kindereinrichtungen im Amtsgebiet.

Fester Anlaufpunkt fehlt noch

„Mein Zielgruppe sind Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 17 Jahren“, erzählt die Koordinatorin. Mit diesen möchte sie präventiv arbeiten in Fragen des Medienkonsums und der Suchtvorbeugung. Unter dem Motto „Ich bin JuKo … und was machst Du so?“ möchte die Jugendkoordinatorin ihre Arbeit nun unter den Jugendlichen bekannt machen. Auch die Nutzung sozialer Medien werde bei der Kontaktaufnahme eine wichtige Rolle spielen.

In Niemegk die Arbeiten für das neue Familienzentrum. An der Straße der Jugend verschwand das alte Schulgebäude. Nun laufen Umbau und Sanierung der alten Aula. Quelle: Thomas Wachs

„Die Jugendarbeit in unserem weit verzweigten Amtsgebiet ist keine einfache Aufgabe“, sagte Amtsdirektor Thomas Hemmerling im Amtsausschuss. „Weil Anlaufpunkte wie eine Oberschule fehlen, haben wir uns für die mobile Form der Jugendarbeit entschieden“, so der Verwaltungschef. Noch fehle allerdings ein fester räumlicher Anlaufpunkt für die Koordinatorin.

„Doch können Jugendliche mich jederzeit in ihre Dörfer oder an einen Ort ihrer Wahl einladen, um Vorschläge für ein jugendgerechteres Niemegk zu erarbeiten“, sagt Anne Kollien. Sie begleitet auch die Umsetzung konkreter Projekte, Veranstaltungen oder Workshops. Wenn möglich auch durch Anträge für Fördergelde. Mit persönlichen Fragen oder Problemen können sich die Jugendlichen vertraulich an Anne Kollien wenden. Sie bietet eine psychosoziale Erstberatung an und kann bei Bedarf geeignete Unterstützung vermitteln.

Von Thomas Wachs

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