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Niemegk Burgenradtour kam wieder gut an
Lokales Potsdam-Mittelmark Niemegk Burgenradtour kam wieder gut an
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14:54 08.10.2018
Die sechste Auflage der Fläming-Burgenradtour war erneut ein voller Erfolg. Quelle: Verein „Fläming-Burgenradtour“ Niemegk
Niemegk

„Nach der Tour ist vor der Tour“, sagt Hans-Joachim Urmann, Mitbegründer und Cheforganisator der Fläming-Burgenradtour. Urmanns lachendes Gesicht deutet an, dass die sechste Auflage der Velotour ein voller Erfolg war. „Das war sie wirklich“, erklärt der Niemegker und erzählt, dass einige Teilnehmer die Tour sogar als landschaftlich bisher schönste befunden haben. Zwischenzeitlich haben die 160 Radfahrer, die jeweils von Kloster Lehnin aus zu Rundfahrten aufbrachen, ihre Fahrräder schon wieder für die nächste Ausfahrt geputzt.

Insgesamt 120 Kilometer geradelt

„Wir haben derweil die Tour ausgewertet“, ergänzt Urmann. Zufrieden deutet er auf die vielen Fotos, die unterwegs entstanden sind und die auf der Homepage des Vereins für alle Mitfahrenden präsentiert werden. Bei der Gelegenheit lässt er die Tour noch einmal Revue passieren.

„Wir hatten wirkliches Kaiserwetter“, sagt Urmanns Lebensgefährtin Kerstin Panzner und ergänzt, dass die beiden Etappen im Gesamtumfang von 120 Kilometern von jeweils 80 Fahrradfahrern bewältigt wurden. „Die Teilnehmer kamen unter anderem aus Erfurt, Magdeburg, Wittenberge, Perleberg, Potsdam, Berlin und der Region“, sagt Panzner.

Insgesamt haben 80 Radler die 120 Kilometer gemeistert. Quelle: Verein „Fläming-Burgenradtour“ Niemegk

Dass die Tour in diesem Jahr aufgrund des Feiertages auf zwei Tage beschränkt wurde, tat der Freude keinen Abbruch. Immerhin sollen es bereits im kommenden Jahr wieder drei Tage sein. „Dann starten wir jeweils in Bad Belzig“, so Urmann. In welche Himmelsrichtungen es die Radfahrer ziehen wird, soll jedoch vorerst noch ein Geheimnis bleiben.

Festgehalten wird hingegen in jedem Fall an der Kombination aus sportlicher Betätigung und motivierenden kulturellen Höhepunkten, die unterwegs genossen werden können. Dann geraten Urmann und Panzner ins Schwärmen und erzählen von den Gauklern Geroniumus und Olivarius, die die Tour seit der ersten Auflage begleiten. Und von der Führung durch das Lehniner Kloster, die interessierte Teilnehmer noch vor dem Start der zweiten Etappe am Sonntag erleben konnten.

Jetzt schon für 2019 anmelden

Aber auch von der Mittagsrast am Trebelsee bei Schmergow und der Rast auf dem Spargelhof in Klaistow. Überall wurden die Radler herzlich willkommen geheißen. „Und in Lehnin, vor dem Start, bekamen wir sogar noch den Segen der Pfarrerin“, so Urmann. Was die Organisatoren besonders freut, ist, dass einige Mitfahrer sich bereits für die nächste Velotour vom 27. bis 29. September 2019 angemeldet haben.

„Das ist das Einzige, was bisher nur bedingt klappt“, ergänzt Kerstin Panzner – und appelliert deshalb schon jetzt an alle, die dabei sein wollen, sich frühzeitig für das kommende Jahr anzumelden. „Das würde uns die Planung ungemein erleichtern“, sagt sie und erzählt, dass insbesondere die Stammfahrer diesen kleinen doch so wichtigen Punkt versäumen und unangemeldet kommen. „Bei der Gelegenheit möchte ich aber auch unbedingt allen Unterstützern danken“, sagt Urmann und betont, dass die Tour ohne sie nicht möglich wäre.

Von Christiane Sommer

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