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Niemegk Bald ein schmucker Weg zum Sportplatz
Lokales Potsdam-Mittelmark Niemegk Bald ein schmucker Weg zum Sportplatz
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13:37 12.07.2018
Schmuck hergerichtet wird in Schlalach dieses Jahr der Weg zum Sportplatz. Quelle: Thomas Wachs
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Schlalach

Der Weg zum Sportplatz in Schlalach wird komfortabler. Noch in diesem Jahr soll die schmale Piste schmuck saniert werden. Das kündigte der Niemegker Bauamtsleiter Thomas Griesbach jetzt bei einer Anliegerversammlung an. Vorgesehen ist demnach, die rechtwinklig verlaufende Straße von der ehemaligen Schule an vorbei am Sportplatz bis hin zur Haupteinfahrt der Agrargenossenschaft neu auszubauen.

Der 520 Meter lange Abschnitt wird 3,50 Meter breit saniert. Er erhält eine Entwässerungsmulde sowie drei Ausweichbuchten für den Begegnungsverkehr. Dazu kommt der marode alte Asphalt heraus. „Es folgen ein neuer Unterbau und neuer Asphalt“, erläuterte Griesbach vor den Anwohnern.

Der Weg zum Sportplatz bleibt an den Einmündungen eine Betonpiste. Quelle: Thomas Wachs

Sie werden für das zu großen Teilen über ein Förderprogramm zum ländlichen Wegebau finanzierte Projekt mit sehr geringen Beiträgen zur Kasse gebeten. „Sie tragen insgesamt zehn Prozent der umlagefähigen Kosten, was im Schnitt rund 35 Euro pro Grundstück ausmacht“, erklärt der Bauamtsleiter. Allerdings entfallen deutlich größere Summen auf die Agrargenossenschaft und die Bürgerstiftung.

Sie hatte kürzlich aus Erlösen des örtlichen Windparks das 20.850 Quadratmeter umfassende Gelände des Sportplatzes von der Gemeinde erworben, um es für kommunale Zwecke zu erhalten und auszubauen. „Man kann sagen, dass die Genossenschaft und die Stiftung den Großteil der Anliegerbeiträge zahlen“, sagte Griesbach der MAZ. Der fällige Eigenanteil der Gemeinde wird fast komplett über das Leader-Programm sowie das Kreisentwicklungsbudget gefördert.

Weitere Anliegerversammlung geplant

Zunächst soll jetzt ein Planungsbüro gesucht werden. Dann erfolgt die Ausschreibung der eigentlichen Arbeiten. „Sie werden relativ schnell erledigt sein“, sagt der Bauamtsleiter. Die Strecke läuft zumeist durch Ackerflächen und kaum an bebauten Grundstücken vorbei. Eine Beleuchtung ist nicht vorgesehen. „Den Acker zu beleuchten macht ja keinen Sinn“, sagte Thomas Griesbach. Nach seinen Angaben bleiben die betonierten Anschluss-Abschnitte des Weges zum Sportplatz zur Straße des Friedens sowie zur Straße der Einheit hin unverändert.

„Vorgesehen ist eine Ausbauklasse, die für Lastwagen geeignet ist und mindestens 30 Jahre halt wird“, erklärte der Niemegker Bauamtsleiter. Er wird alle betroffenen 15 Grundeigentümer nun anschreiben und um Prüfung der erhobenen Daten für ihr Grundstück bitten. Vor Baubeginn ist sodann eine weitere Anliegerversammlung geplant, um Ansprechpartner und Bauablauf vorzustellen, kündigte Thomas Griesbach an.

Tempolimit steht zur Debatte

Überlegt werden soll vorab auch, ob für die neue Straße ein Tempolimit für 30 Stundenkilometer beantragt werden soll. Zudem schlug Ortsvorsteher Marcel Just vor, einen Einbahnstraßenregelung für Lastwagen zu prüfen. Denn an der Einmündung zur Straße der Einheit kommt es wegen der engen Passage zwischen den Häusern immer wieder zu Problemen beim Rangieren und zu Schäden an Gebäuden, berichteten Anwohner. „Ein Fahrverbot für Lastwagen und schwere Fahrzeuge dürfen wir freilich nicht verhängen, dafür ist der ländliche Wegebau ja gedacht“, erklärte Thomas Griesbach.

Von Thomas Wachs

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