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Niemegker Kirche wird ins rechte Licht gerückt

Beleuchtungskonzept für Gotteshaus Niemegker Kirche wird ins rechte Licht gerückt

Ein seit Jahren erwogenes Konzept zur Beleuchtung der Johanniskirche zu Niemegk wird jetzt umgesetzt. Ab September werden spezielle Strahler das Portal und den Turm des Gotteshauses ins Licht rücken. Die veranschlagten Kosten von circa 9000 Euro teilen sich die Kirchengemeinde und die Stadt.

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Niemegks Kirche wird ab September ähnlich erstrahlen wie hier beim Lichttest im Februar 2015.

Quelle: Stefan Specht

Niemegk. Nun wird St. Johannis doch ins Licht gerückt. Ab September erstrahlen das Portal und der Turm der Niemegker Kirche in Nachtstunden. Umgesetzt werden soll dazu jetzt ein Beleuchtungskonzept, für das es bereits im Februar vorigen Jahres einen Probelauf gegeben hatte. Damals war die technische Umsetzung getestet, schließlich jedoch abgelehnt worden. Die Probleme seien nun gelöst, wie Bauamtsleiter Thomas Griesbach in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses informiert. Für die veranschlagten Kosten von circa 9000 Euro haben die Kirchengemeinde und die Stadt jetzt einen Kompromiss erzielt. 30 Prozent übernimmt die Kirche während 70 Prozent von der Kommune fließen. Sie nimmt das Geld aus ihrem Fonds, in den Grundstücksbesitzer ihre fälligen Ausgleichsbeiträge zur Straßensanierung in der Altstadt eingezahlt hatten.

Umgesetzt wird nun die zunächst verworfene technische Lösung, die eine Versetzung von zwei der bestehenden, herkömmlichen Straßenlampen nötig macht. Sie sollen nun durch „Schinkelleuchten“ ersetzt werden, die besser zum historischen Umfeld passen. Im Kopf dieser speziellen Straßenleuchten sind jeweils LED- Strahler montiert, um die Kirche anzustrahlen. Erfolgen soll die Beleuchtung jedoch nicht für die gesamte Nacht. Geplant ist sie bis in die späteren Abendstunden sowie am frühen Morgen, erklärt Thomas Griesbach gegenüber der MAZ. Auch werde die Rückseite des Turmes, an der Turmfalken Quartier bezogen nicht angestrahlt, um die Vögel nicht zu stören.

Erwogen worden war eine derartige Beleuchtung auch für den Wasserturm als zweitem, weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt. Auch dort fand bereits ein Test statt. Der markante Turm ist allerdings in Privatbesitz von Getränkehändler Bodo Höhne. Auch er fand das Projekt interessant. Eine Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen.

Von Thomas Wachs

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