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Nils verfehlt Sabinchen nur knapp

Treuenbrietzener Weihnachtsbaum umgestürzt Nils verfehlt Sabinchen nur knapp

In der Sturmnacht zu Montag ist in Treuenbrietzen der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz umgestürzt. Die Fichte verfehlte nur knapp das Sabinchendenkmal auf dem Rathausbrunnen. Auch an der Marienkirche hat der Sturm Nils den Weihnachtsbaum umstürzen lassen. Größere Schäden entstanden in beiden Fällen nicht.

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Am Boden: Sabinchen blickt in Treuenbrietzen auf die umgestürzte Weihnachtsfichte.

Quelle: Thomas Wachs

Treuenbrietzen. Das war knapp. Nur um Haaresbreite hat der Weihnachtsbaum in Treuenbrietzen das Sabinchendenkmal verfehlt. Sturmtief Nils lies den stolzen Fichtenbaum in der Nacht zu Montag umstürzen. Das erst in der Vorwoche für die Adventszeit aufgestellte und geschmückte Weihnachtsgrün krachte auf den Rathausbrunnen. Personen wurden nicht gefährdet. Auch entstanden nach der ersten Einschätzung von Mitarbeitern der Stadtverwaltung keine größeren Schäden. Das Unglück ereignete sich vermutlich gegen 4 Uhr am Morgen. „Zumindest blieb um diese Zeit die Schaltuhr für die Beleuchtung stehen“, sagte Bürgeramtsleiter Ralf Gronemeier der MAZ. „Die mit Glühlampen besetzte Lichterkette blieb bei dem Baumsturz unversehrt“, erklärt Josefine Lentze. Sie ist in der Treuenbrietzener Stadtverwaltung für den Bereich Grünpflege zuständig. Gemeinsam mit Stadtförster Dietrich Henke hatte sie den Fichtenbaum aus dem Stadtforst ausgewählt. Aufgestellt wurde er vor dem Wochenende durch Mitarbeiter des Bauhofes. Sie beseitigten am Montag nun den Sturmschaden am Rathausbrunnen. „Schnellstmöglich wird der Stadtförster einen neuen Baum auswählen, der dann umgehend auf dem Marktplatz errichtet werden soll“, sagt Josefine Lentze. Defizite bei der Sicherung des unmittelbar am Rande des Parkplatzes vor dem Rathaus aufgestellten Baumes sieht sie nicht. „Es war halt ein starker Sturm mit viel Regen in der Nacht“, sagt die Rathausmitarbeiterin. Sturmtief Nils tobte mit Stürmen im gesamten Norden Deutschlands. Auch an der Marienkirche hatte das Unwetter den Weihnachtsbaum umstürzen lassen. Größere Schäden entstanden auch dort nicht.

Der Stamm des Weihnachtsbaumes brach über der Bodenhülse ab

Der Stamm des Weihnachtsbaumes brach über der Bodenhülse ab.

Quelle: Thomas Wachs

Der Stamm des Weihnachtsbaumes auf dem Marktplatz war unmittelbar über der in den Erdboden eingelassenen Hülse komplett durchgebrochen.

„Ein Glück, dass der Baum nicht das Sabinchen vom Sockel gehauen hat“, sagt ein Passant am Montagmorgen. Wie berichtet, gibt es in der Sabinchenstadt stark umstrittene Pläne, die 1984 vom gebürtigen Treuenbrietzener Künstler Lothar Sell aus Ton gefertigte Figur auf dem Rathausbrunnen durch eine Kopie der Bronze-Skulptur des Kurfürsten Friedrich I. zu ersetzen. Zu Ehren des Monarchen war der Brunnen 1913 errichtet worden.

Von Thomas Wachs

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