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Potsdam-Mittelmark Noch kein passendes Angebot für die Therme
Lokales Potsdam-Mittelmark Noch kein passendes Angebot für die Therme
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17:53 21.11.2016
Die Dauerbaustelle der Blütentherme in den Werderaner Havelauen Quelle: Christel Köster
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Werder

Das Warten auf einen Käufer oder Pächter für die Blütentherme in Werder geht weiter. Bei dem für Mittwoch angesetzten Treffen des Badausschusses sollten eigentlich die Weichen für die Zukunft der Therme gestellt werden, doch die Sitzung ist abgesagt. Das teilte die Stadt am Montag mit. Ob die Stadtverordneten Mitte Dezember wirklich über einen möglichen Käufer oder Pächter entscheiden werden, ist noch offen. „Um eine Entscheidungsgrundlage für unsere Stadtverordneten vorzubereiten, benötigen wir noch etwas Zeit“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU).

Sechs Interessenten hatten sich auf das Bekundungsverfahren hin gemeldet, das bereits vor vier Wochen beendet war. Zur Auswahl standen Kauf oder Pacht des unvollendeten Bads in den Havelauen. Doch offenbar entsprach bislang keines der Angebote den Vorstellungen der Stadt. Es hätten sich neue Aspekte und Modelle ergeben, zu denen man mit den Bietern im Nachgang des Verfahrens ins Gespräch gekommen sei, so Saß. Details konnte die Stadt auf Nachfrage nicht nennen. „Die zusätzliche Zeit, die wir jetzt aufwenden, ist keine verlorene Zeit“, sagte Saß. Robert Dambon von der SPD in Werder wies darauf hin, dass auch die Interessenten um eine Fristverlängerung gebeten haben, um ihre Angebote zu konkretisieren. „Die paar Wochen mehr Zeit sollten wir uns nehmen“, sagte er auf MAZ-Anfrage. Renate Vehlow, Stadtverordnete der Linken in Werder, kritisierte die mangelnde Kommunikation der Stadt. Sie und ihre Partei hätten erst am Montag davon erfahren.

Falls die Entscheidung planmäßig auf der Stadtverordnetenversammlung am 15. Dezember fällt, muss es vorher eine Sondersitzung des Badausschusses geben, teilte Werders Pressesprecher, Henry Klix, mit. Falls das nichts wird, trifft sich der Badausschuss erst danach. In den Bau des Bades sind bislang 16,2 Millionen Euro städtischer Gelder geflossen. Um es fertigzustellen, sind Gutachtern zufolge weitere zehn Millionen Euro nötig.

Von Luise Fröhlich

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