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Notstand bei der Feuerwehr Geltow

Gemeinde Schwielowsee Notstand bei der Feuerwehr Geltow

Die Gemeinde Schwielowsee (Potsdam-Mittelmark) liegt an der Autobahn, umgeben von viel Wald. Immer öfter werden die ehrenamtlichen Ortsfeuerwehren zu Einsätzen gerufen. Doch den Wehren gehen die Kameraden aus. Dabei lässt sich die Gemeinde einiges einfallen, um die Ehrenamtler zu entschädigen.

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Einsatz auf der Autobahn, die Zahl der Brände und Hilfeleistungen hat deutlich zugenommen.

Quelle: Julian Stähle

Schwielowsee. Wenn es auf der A 10 zu schweren Unfällen kommt, ein Großbrand am Schwielowsee die Anwohner in Angst und Schrecken versetzt, dann herrscht auch in den drei Ortsfeuerwehren am Schwielowsee höchste Betriebsamkeit. Die insgesamt 85 ehrenamtlichen Ein

Der Plan wird gerade nach Abstimmung mit den Wehren in den Ortsbeiräten beraten und soll bis Jahresende von der Gemeindevertretung beschlossen werden. Fakt ist, besonders groß ist der Notstand in der Geltower Wehr, wo bei einer Sollstärke von 30 Einsatzkräften 12 Kameraden bei Einsätzen schmerzlich fehlen. „Deshalb fahren bei Notrufen laut Alarmordnung zwei Wehren zum Einsatz, um die entsprechende Mannschaftszahl zu erreichen“, sagt Hoppe.

Die technische Ausstattung der Wehr dagegen wird bei der Analyse in der Gemeinde als gut bis sehr gut eingeschätzt. Gelobt werden auch die Führungskräfte und der Ausbildungsstand in den Wehren. Dies ist bei einer Gemeinde mit annähernd 11 300 Einwohnern, viel Wald und in der Nähe von Autobahnen unverzichtbar. Hohe Anforderungen bringt auch die Gewährleistung der Sicherheit für zahlreiche touristischen Einrichtungen, Schulen und Kitas mit sich.

Für die Geltower Wehr ist ein Anbau am Gerätehaus vorgesehen, in Caputh ist einer im Gespräch. Der Personalnotstand aber zwingt die Gemeinde und die Kameraden, Bürger bei der ehrenamtlichen Mitwirkung in der Feuerwehr um Unterstützung zu bitten . „Leider ist trotz Zuzugs in den Orten die Mitgliederzahl in den Wehren kaum gestiegen“, beklagt Hoppe. Um mehr Mitstreiter zu gewinnen, prüft die Gemeinde, wie Bürger für das Ehrenamt in der Wehr mehr als bisher motiviert werden können. „Wir haben bereits die Aufwandsentschädigungen für Kameraden erhöht. Sie können auch das Schwimmbad in der Bundeswehrkaserne in Geltow kostenlos nutzen. Über weitere Anreize denken wir gerade noch nach“, sagt Hoppe.

Mit einem Einsatzleitwagen, fünf Löschfahrzeugen, einem Gerätewagen, zwei Rettungsbooten und einem Mehrzweckboot sind laut Gemeindeverwaltung die Wehren angemessen ausgestattet. „Auf eine Drehleiter soll verzichtet werden“, sagt Hoppe. „Dazu werden mit den Städten Werder und Beelitz kommunale Verträge geschlossen, um deren Drehleitern nutzen zu können.“ Eine Drehleiter würde bei Dachstuhlbränden, Sturmschäden und bei der Rettung von Personen zum Einsatz kommen. Bisher wurden in diesen Fällen immer Drehleitern von den genannten Feuerwehren in Anspruch genommen.

Von Regine Greiner

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