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Notunterkünfte in Kuhlowitz und Hohenspringe

Landkreis schafft neue Notquartiere Notunterkünfte in Kuhlowitz und Hohenspringe

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark greift bei der Unterbringung von Flüchtlingen nach jedem Strohhalm. Beim Arbeits- und Ausbildungsförderungsverein in Kuhlowitz und im Ferienpark Hohenspringe wurden nun Notquartiere hergerichtet, die bis zur Fertigstellung des neuen Wohnheims in Seddiner See bis zu 107 Menschen als Unterkunft dienen werden.

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Die Ausstattung im Notquartier in Kuhlowitz ist karg.

Quelle: Klemens

Kuhlowitz. Ein blauer Plastikeimer, Teller, Besteck, dazu ein Päckchen mit weißer Bettwäsche und Handtücher – die Ausstattung eines Ferienhauses sieht anders aus. Doch die Menschen, die in den nächsten Tagen im Gebäude des Arbeits- und Ausbildungsförderungsvereins in Kuhlowitz und im Ferienpark Hohenspringe eintreffen oder bereits dort sind, sind nicht auf Reisen, sondern auf der Flucht.

Das Kuhlowitzer AafV-Gebäude wird Flüchtlingsunterkunft

Das Kuhlowitzer AafV-Gebäude wird Flüchtlingsunterkunft.

Quelle: U. Klemens

Beide Einrichtungen werden für voraussichtlich drei Wochen vom Landkreis als Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet. Sobald das neue Übergangswohnheim in Seddiner See fertig ist, sollen sie dorthin. 43 Plätze wurden binnen weniger Tage in Kuhlowitz und 62 in Hohenspringe geschaffen. Die ersten 26 Flüchtlinge sind Mitte der Woche bereits in Hohenspringe eingezogen. Weitere 37, die dann auf die Notquartiere in beiden Häusern verteilt werden, werden im Laufe des Wochenendes erwartet. Die Einwohner beider Orte wurden in einem Schreiben des Landkreises über die neue Situation informiert.

Die dabei genannten zwei Wochen seien nur als Schätzwert zu verstehen, da sich die Situation täglich ändere und man mit Hochdruck an der Fertigstellung in Seddiner See arbeite, sagt Kreis-Pressesprecher Kai-Uwe Schwinzert. In Hohenspringe übernimmt der Ferienpark-Betreiber Ausstattung und Versorung der Unterkünfte. In Kuhlowitz wurden die Zimmer von Verwaltungsmitarbeitern ausgestattet und ein Caterer mit der Versorgung beauftragt.

Spätestens ab der 46. Kalenderwoche seien alle Kapazitäten zur Unterbringung ausgeschöpft, sagt Schwinzert. An einem Plan B, falls das Land dann weitere Flüchtlinge zuweise, werde derzeit intensiv gearbeitet.

Von Uwe Klemens

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