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Nunie – das Kranichkind mit großem Fernweh

Fotowettbewerb im Naturpark Nunie – das Kranichkind mit großem Fernweh

Pünktlich zu den Sommerferien startet auch die große Reisewelle – doch Nunie, das Maskottchen des Naturparks Nuthe-Nieplitz muss Zuhause bleiben. Er kann schließlich die Parkbesucher nicht im Stich lassen, außerdem ist er ja gerade der große Star im neuen Erlebnisheft des Parks. Um das Fernweh des Maskottchens zu stillen, ruft der Naturpark einen Fotowettbewerb aus.

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Neben Stefanie Jeschke hat Nunie, das Kranichkind, auf ihrem Schreibtisch Platz genommen.

Quelle: Saskia Kirf

Treuenbrietzen. Nunie, das Maskottchen des Naturparks Nuthe-Nieplitz, ist der Star im neuen Erlebnisheft des Naturparks. Das Kranichkind führt die Besucherkinder darin durch die Glauer Felder, informiert und unterhält die Kleinsten mit einem Naturpark-Quiz. Gestaltet wurde das Heft von der Treuenbrietzener Kinderbuchillustratorin Stefanie Jeschke. Die 35-jährige Diplomdesignerin hat Nunie in den verschiedensten Situationen im Naturpark in Szene gesetzt; so wundert sich der Jungkranich über Eidechsen, die ihre Schwänze abwerfen können, trifft auf Schafe und Würmer.

„Das Ziel des Heftes ist, die Glauer Felder für Kinder spannend und erlebbar zu machen“, sagt Jeschke. Die Glauer Felder bilden seit drei Jahren eine Erlebnisausstellung innerhalb des mehr als 600 Quadratkilometer großen Naturparks; die Ausstellung zeigt in acht Themenfeldern im Kleinen dessen Vielfalt.

Drei Monate lang hat Stefanie Jeschke nun an der Broschüre gearbeitet, durch die junge Besucher noch mehr Spaß im Naturpark haben sollen – für die Illustratorin ist das keine lange Zeit. „Bei vielen Büchern muss ich die Figuren komplett entwickeln“, sagt sie. „Bei Nunie war das anders, den gab es ja schon.“

Alles zum Fotowettbewerb des Naturparks

Fotos mit Angaben zum Ort der Aufnahme, dem Fotografen, einer Kontaktanschrift und Mailadresse oder Telefonnummer können im Wettbewerb eingereicht werden.

Alle Beiträge sollten an mail@besucherzentrum-glau.de gemailt oder auf der Facebook Seite „Naturpark Nuthe-Nieplitz“ gepostet werden. Der Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2016.

Zu gewinnen gibt es unter anderem das von Stefanie Jeschke gestaltete Erlebnisheft, Eintrittskarten für das Wildgehege Glauer Tal und einen Präsentkorb aus dem Regionalladen das Naturparks Nuthe-Nieplitz.

Schulkinder hatten dem Vogel vor zwei Jahren bei einem Wettbewerb seinen Namen verpasst, beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen wurde das Kranichküken feierlich getauft. Die größte Herausforderung für Jeschke lag darin, Nunie in witzigen Situationen auftreten zu lassen. „Er soll die Kinder mit einem Augenzwinkern unterhalten“, sagt sie. „Deshalb darf das ganze natürlich nicht langweilig sein.“ Ihr Lieblingsbild im Heft zeigt Nunie mit drei Schafen. „Hier sollen die Kinder herausfinden, wie die männlichen Tiere genannt werden“, sagt Jeschke. Ihr Nunie sieht noch verwirrt aus, doch die Infotafeln in den Glauer Feldern werden ihm die Antwort schon verraten.

Damit sich das Maskottchen selbst in den langen Sommerferien nicht langweilt, während alle anderen an den Stränden und in den Bergen weilen, hat der Naturpark nun einen Fotowettbewerb ausgerufen. Um das Fernweh des Kranichkükens zu stillen, sind Nunie-Fans aufgerufen, mit ihm im Gepäck auf Reisen zu gehen. Ob Städtetour, Bade- oder Wanderurlaub – wer ein Foto mit Nunie einsendet, nimmt am Wettbewerb teil.

Auch Stefanie Jeschke wird ihren Plüsch-Kranich einpacken, wenn es mit dem Fahrrad an die Ostsee geht. „Das ist doch Ehrensache“, sagt die Illustratorin. Sie wünscht dem Küken, dass es nach Neuseeland mitgenommen wird. „Da war ich selbst mal für ein halbes Jahr und es hat mir gut gefallen.“ Angst, dass es dem Naturpark-Maskottchen in der weiten Welt zu gut gefällt und es seiner Heimat den Rücken kehren könnte, hat die Treuenbrietzenerin indes nicht. „Zuhause ist es am schönsten, das weiß doch jeder“, sagt sie. Selbst habe sie schließlich während ihrer Zeit in Neuseeland auch festgestellt, dass die Wiesen und Felder denen im Hohen Fläming eigentlich doch recht ähnlich sehen.

Von Saskia Kirf

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