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Nuthetal Tremsdorfer Märchenwinter
Lokales Potsdam-Mittelmark Nuthetal Tremsdorfer Märchenwinter
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21:00 06.11.2018
Carolin Heinrich aus Fresdorf mit den „Dankeschöns“, die es beim Märchenwinter in Tremsdorf für eine Spende für Nepal gibt. Quelle: Gabi Sußdorf
Tremsdorf

Was kann es schöneres geben, als in der dunklen Jahreszeit am wohlig geheizten Tremsdorfer Kachelofen zu sitzen, Kaffee und Kuchen zu genießen und dabei gemeinsam auch noch wunderbare Märchen anzuschauen? Gabi Sußdorf, die in der Alten Schule in Tremsdorf eine Seifenmanufaktur betreibt, lädt mit ihren Mitstreitern vom Feuerwehr- und Dorfverein von November bis Februar zum traditionellen Tremsdorfer Märchenwinter ein.

Es ist die dritte Auflage, bei der in diesem Jahr vier Neuverfilmungen über die Leinwand in der alten Schule flimmern. Tremsdorfs Märchenwinter hat neben Filmen und Wohlfühlatmosphäre auch eine Fachfrau zu bieten, die allerlei Details und Hintergründe vom Filmdreh und über die Schauspieler erzählen kann. Die frühere RBB-Redakteurin Sabine Preuschhof, von der die Rede ist, wird die Märchenfreunde an den vier Nachmittagen begleiten und Einblicke geben. Sie hatte die Redaktion bei der Produktion der Märchenfilme, die im Auftrag der ARD gedreht wurden.

Einzug hält der Märchenwinter mit „Tischlein deck dich“

Einzug hält der Märchenwinter in Tremsdorf am 11. November mit dem Film „Tischlein deck Dich“. Diese erste Vorstellung ist allerdings schon ausverkauft.

Für Märchenfans bietet sich am 2. Dezember die nächste Chance, wenn ab 15 Uhr in Tremsdorfs Alter Schule „Aschenputtel“ gezeigt wird – eine Verfilmung, in der unter anderem Aylin Tezel als Aschenputtel, Barbara Auer und Uwe Janson zu sehen sind. Für jeden dunklen Monat gibt es einen weiteren Märchennachmittag: Am 12. Januar folgt der Streifen „Des Kaisers neue Kleider“ unter anderem mit Matthias Brandt und am 23. Februar „Rumpelstilzchen“ mit Robert Stadlober.

An den Filmnachmittagen kann der Gast Märchen schauen und zugleich Gutes tun. „Ole und ich freuen uns über jede Spende für die Bruno Boss-Stiftung“, sagt Märchenwinter-Initiatorin Gabi Sußdorf. Ole ist ihr Sohn, der sechs Wochen in Nepal abseits der touristischen Wege unterwegs war und dort erfahren hatte, wie sich das Leben in Nepal vom Leben in Deutschland unterscheidet.

Auf seiner Reise nach Nepal sah er bittere Armut

Auf seiner Reise nach Kathmandu und in den Himalaya zum höchsten Pass der Welt sah der Student auch bittere Armut und fand in Nepal zugleich echte Freunde. Nach seiner Rückkehr in die Heimat beschlossen er und seine Mutter, etwas zu tun, um Menschen in dem Land zu helfen. Sie unterstützen jetzt die Bruno-Boss-Stiftung „Namaste“ Familienhilfswerk Nepal, die seit 15 Jahren Jugendlichen eine auf ihre Fähigkeiten abgestimmte Schulbildung bis zum Übertritt ins Berufsleben bietet.

Begonnen hatte der Schweizer Bruno Boss, der es sich zum Lebensziel machte, junge Menschen in Nepal eine Chance auf Bildung zu eröffnen, vor langer Zeit mit einer Direktunterstützung von wenigen Kindern. „Nun sind es 400 Kinder und Jugendliche, die sich durch die Hilfe der Stiftungsgelder eine eigene Zukunft durch Bildung aufbauen können“, sagt Gabi Sußdorf. Wer das Anliegen mit unterstützt, bekommt von ihr „kleine Dankeschöns“. Bei den Sußdorfs sind im Familienkreis zum Beispiel 50 Säckchen gehäkelt worden, in denen etwa Walnüsse aufbewahrt werden können. Solche und andere „Dankeschöns“ erhalten auch Besucher des Tremsdorfer Märchenwinters, wenn sie ein bisschen Geld für junge Menschen in Nepal spenden.

Der Filmnachmittag am 11. November ist bereits ausgebucht. Aus organisatorischen Gründen wird für die nachfolgenden Termine am 2. Dezember, 12. Januar und 23. Februar um rechtzeitige Voranmeldung gebeten unter: Tel. 03 32 05/26 85 83 oder info@GabiS-Seifenmanufaktur.de

Von Jens Steglich

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