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Oberjünne: „Stiefmütterliche Behandlung“

Dicke Luft in Planebruch Oberjünne: „Stiefmütterliche Behandlung“

Wenn am kommenden Montag die Gemeindevertretung Planebruch über den Haushalt 2016 debattieren wird, müssen sich die Abgeordneten auf eine geharnischte Kritik aus Oberjünne gefasst machen. „Wir werden stiefmütterlich behandelt“, betonte Ortsvorsteherin Sabine Pagels.

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Die Oberjünner Ortsbeirätinnen Stefanie Burow, Sabine Pagels und Kathrin Baatz (von links).

Quelle: Andreas Koska

Oberjünne. Wenn am kommenden Montag die Gemeindevertretung Planebruch über den kommunalen Haushalt 2016 debattieren wird, müssen sich die Abgeordneten auf eine geharnischte Kritik aus Oberjünne gefasst machen. „Wir werden stiefmütterlich behandelt“, betonte Ortsvorsteherin Sabine Pagels in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats, der in Cammer tagte.

Sie und ihre Mitstreiterinnen Kathrin Baatz und Stefanie Burow stoßen sich aktuell vor allem daran, dass zum wiederholten Male die fällige Sanierung der Oberjünner Trauerhalle im Haushalt nicht auftaucht. „Es müssten nur noch die Fenster erneuert oder saniert werden“, sagte Kathrin Baatz.

Alle drei Politikerinnen zählen die Unterschiede zwischen den drei anderen Ortsteilen der Gemeinde Planebruch und Oberjünne auf. „Wir haben kein Gemeindehaus und überhaupt keinen öffentlichen Treffpunkt, jetzt soll ausgerechnet das Gemeindehaus in Cammer für mehrere Hunderttausend Euro saniert werden und unsere Scheune muss wieder einmal warten“, bringt Stefanie Burow ein deutliches Beispiel. Unter anderem deshalb musste die Ortbeiratssitzung im benachbarten Cammer stattfinden.

Auch einen Spielplatz gibt es im Dorf nicht, monieren die drei und das obwohl es zehn Kinder im Ort gibt. Der Ortsbeirat würdigte trotz aller Kritik, dass 9000 Euro für die Reparaturarbeiten am ehemaligen Feuerwehrgerätehaus in diesem Jahr geplant sind. Darüber hinaus soll am Gedenkstein an der Urnengrabanlage ein Schriftzug angebracht werden wird.

Von Andreas Koska

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