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Oberjünner wünschen sich ein Zentrum

Zuhause in Mittelmark Oberjünner wünschen sich ein Zentrum

Die Wünsche in Oberjünne (Potsdam-Mittelmark) sind gar nicht allzu groß. „Unsere Festscheune muss endlich ausgebaut werden“, sagt Kathrin Baatz, Mitglied im Ortsbeirat. Gemeinsam mit Stefanie Burow und Ortvorsteherin Sabine Pagels setzt sie sich seit Jahren für das Projekt ein. Der Gemeindebürgermeister macht Mut und stellt einen Drei-Jahres-Plan in Aussicht.

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Nicht viel mehr als ein Verschlag – und das auch noch ohne Klos: Die Oberjünner wünschen sich endlich einen zentralen Ort im Dorf.

Quelle: koska

Oberjünne. Die Wünsche in Oberjünne sind gar nicht allzu groß. „Unsere Festscheune muss endlich ausgebaut werden“, sagt Kathrin Baatz, Mitglied im Ortsbeirat. Gemeinsam mit Stefanie Burow und Ortvorsteherin Sabine Pagels setzt sie sich seit Jahren für das Projekt ein.

Zwar wird das gemeindeeigene Areal bereits für Familienfeiern und für den legendären Scheunentanz genutzt, aber es fehlt am Wichtigsten, den Toiletten. „Wir können doch nicht jedes Mal nach Hause laufen, die Dixis sind für unsere Senioren nichts“, sagt Burow. Die drei Damen führen viele Argumente für die Sanierung und den Umbau an. Es geht ihnen einerseits um die touristische Erschließung. „Hier verläuft ein Europa-Wanderweg, weitere Wanderwege durch Oberjünne sind in Vorbereitung“, berichtet Baatz.

Außerdem könne man sich eine Nutzung der Scheune als Kulturstandort vorstellen. Kabarett, Lesungen und vor allem Ausstellungen würden die Oberjünner nur allzu gern vor Ort organisieren. Dabei denken sie vor allem an Fotoausstellungen mit Werken von Dorfbewohnern oder Bilderpräsentationen der hier lebenden Künstler.

Vor allem jedoch wünscht man sich im Dorf endlich einen zentralen Treffpunkt: „In den anderen Ortsteilen gibt es Gemeindehäuser, bei uns noch nicht einmal einen beheizten Verschlag“, moniert der Ortbeirat. In Oberjünne hoffte man deshalb, dass sich das bald ändern wird, vielleicht zurecht: „Ich will nicht zu viel versprechen, aber nach jetzigen Planungen könnte ich mir vorstellen, dass wir in zwei Jahren mit den Planungen beginnen und in drei Jahren den Umbau realisieren“, blickt Gemeindebürgermeister Ulf Dingelstaedt voraus. Oberjünne ist eines von vier Ortsteilen der Gemeinde Planebruch.

Von Andreas Koska

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