Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Oberjünner wünschen sich ein Zentrum
Lokales Potsdam-Mittelmark Oberjünner wünschen sich ein Zentrum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:30 01.04.2016
Nicht viel mehr als ein Verschlag – und das auch noch ohne Klos: Die Oberjünner wünschen sich endlich einen zentralen Ort im Dorf. Quelle: koska
Anzeige
Oberjünne

Die Wünsche in Oberjünne sind gar nicht allzu groß. „Unsere Festscheune muss endlich ausgebaut werden“, sagt Kathrin Baatz, Mitglied im Ortsbeirat. Gemeinsam mit Stefanie Burow und Ortvorsteherin Sabine Pagels setzt sie sich seit Jahren für das Projekt ein.

Zwar wird das gemeindeeigene Areal bereits für Familienfeiern und für den legendären Scheunentanz genutzt, aber es fehlt am Wichtigsten, den Toiletten. „Wir können doch nicht jedes Mal nach Hause laufen, die Dixis sind für unsere Senioren nichts“, sagt Burow. Die drei Damen führen viele Argumente für die Sanierung und den Umbau an. Es geht ihnen einerseits um die touristische Erschließung. „Hier verläuft ein Europa-Wanderweg, weitere Wanderwege durch Oberjünne sind in Vorbereitung“, berichtet Baatz.

Außerdem könne man sich eine Nutzung der Scheune als Kulturstandort vorstellen. Kabarett, Lesungen und vor allem Ausstellungen würden die Oberjünner nur allzu gern vor Ort organisieren. Dabei denken sie vor allem an Fotoausstellungen mit Werken von Dorfbewohnern oder Bilderpräsentationen der hier lebenden Künstler.

Vor allem jedoch wünscht man sich im Dorf endlich einen zentralen Treffpunkt: „In den anderen Ortsteilen gibt es Gemeindehäuser, bei uns noch nicht einmal einen beheizten Verschlag“, moniert der Ortbeirat. In Oberjünne hoffte man deshalb, dass sich das bald ändern wird, vielleicht zurecht: „Ich will nicht zu viel versprechen, aber nach jetzigen Planungen könnte ich mir vorstellen, dass wir in zwei Jahren mit den Planungen beginnen und in drei Jahren den Umbau realisieren“, blickt Gemeindebürgermeister Ulf Dingelstaedt voraus. Oberjünne ist eines von vier Ortsteilen der Gemeinde Planebruch.

Von Andreas Koska

Potsdam-Mittelmark Start für Bau von 50 Atelierwohnungen - Heilstätten bekommt ein Dorf für Kreative

Zwei Berliner wollen das Dreier-Ensemble rund um das frühere Frauensanatorium in Beelitz-Heilstätten in ein Dorf für Kreative verwandeln. Geplant sind 50 Atelierwohnungen. Gedacht sind sie etwa für Maler, Musiker, Designer, Autoren oder Fotografen, die abseits der Hektik der Großstadt wohnen und arbeiten und doch in Reichweite der Metropole bleiben wollen.

01.04.2016

Wer die Burgen im Hohen Fläming besucht, kann sich das in Zukunft beurkunden lassen. Einfach den Aufenthalt im alten Gemäuer abstempeln lassen und die volle Stempelkarte im Naturparkzentrum Raben abgeben – bei mindestens drei Stempeln gibt’s dort dann das Burgturm-Diplom und die Chance auf einen zusätzlichen Gewinn.

01.04.2016
Potsdam-Mittelmark In zwei Jahren soll der Umbau abgeschlossen sein - Stahnsdorf bekommt eine neue Magistrale

Die Potsdamer Allee in Stahnsdorf soll in den nächsten zwei Jahren umgebaut werden. Das ist das Ziel, auf das sich der Landesbetrieb Straßenwesen, die Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark und die Gemeinde Stahnsdorf offenbar geeinigt haben. Der Landkreis hatte zu Jahresbeginn die alte Landesstraße vom Land als neue Kreisstraße übernommen.

01.04.2016
Anzeige