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Potsdam-Mittelmark Oberster Angler hat noch lange nicht genug
Lokales Potsdam-Mittelmark Oberster Angler hat noch lange nicht genug
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02:16 20.11.2015
Seit 40 Jahren an der Spitze: Joachim Behring aus Brück. Quelle: Andreas Koska
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Bad Belzig

Die Petrijünger beweisen mehr denn je Kontinuität. Sie haben Joachim Behring aus Brück wieder zum Vorsitzenden des Regionalverbandes „Hoher Fläming“ bestimmt. Er übt dieses Ehrenamt schon mehr als 40 Jahre aus. Im Landesanglerverband Brandenburg sucht der 74-Jährige seinesgleichen.

Personelle Änderungen hat es an der Spitze auch sonst nicht gegeben. Alfons Müller als Stellvertreter und Ernst Nörenberg als Schatzmeister sind beim jüngsten Verbandstag ebenso bestätigt worden wie Harri Hölzer als Gewässerwart und Manfred Kalka, der schon seit 30 Jahren für den Fischereischutz verantwortlich zeichnet. Immerhin: Ulrich Urban vom Ortsverein Neuendorf (bei Brück) wurde neuer Revisor. Er wird der Leitung für die nächsten fünf Jahre mit seinem Sachverstand zur Seite stehen.

Es fehlt leider der Nachwuchs.

Gleichwohl die Stabilität als erfreulich bewertet wird, weiß die Führungsriege, dass sie in der nächsten Amtszeit eine Verjüngung anstreben muss, um in dieser kleinteiligen Struktur weiter arbeitsfähig zu bleiben.

Kontinuität seit vier Jahrzehnten

Indes konnte gleich mehreren Jubiläen entsprechend Rechnung getragen werden. Mit Bildung der Ortsgruppen im Deutschen Anglerverband vor 60 Jahren begann nämlich die Ausübung dieses Hobbys auf gesetzlicher und organisierter Grundlage. Der Regionalverband besteht seit 1990.

Dessen Eigenständigkeit soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Darüber waren sich die Mitglieder zum 25-jährigen Bestehen einig. „Die Zahl von 680 Angelfreunden, die elf Vereinen angehören, reicht aus, die finanzielle Autonomie zu wahren“, sagt Alfons Müller. Die leichten Zuwächse in der jüngsten Vergangenheit gleichen laut Verbandssprecher allerdings nicht die Verluste aus der Nachwendezeit aus. „Vor allem braucht es noch mehr Jugendliche“, ist er sich bewusst.

Immerhin ist nach diversen Neuerungen eine gewisse Ruhe ins Vereinsleben eingezogen, heißt es. Doch Wettkämpfe im Castingsport oder die einst beliebten Angeltage können mangels Resonanz auf der untersten Organisationsebene nicht mehr ausgetragen werden.

Mehr Jugendliche händeringend gesucht

So gilt das Hauptaugenmerk dem Angeln. Die vereinseigenen Gewässer, die Havel und gut zu erreichende Angebote in Sachsen-Anhalt sichern die nötige Vielfalt. „Beliebtes Angelgewässer hierzulande ist der Baggerseee vor den Toren von Treuenbrietzen“, bestätigt Alfons Müller. Dort finden nicht von ungefähr alljährlich die Besternermittlungen der Erwachsenen statt, während der Nachwuchs im Wiesenburger Park gefordert ist.

Mit vereinten Kräften im Wasser.

Neueste Herausforderung wird landauf landab die Integration. So ist in einer Beratung mit den Vorsitzenden der Kreisverbände den Vereinen empfehlen worden, schnell und unbürokratisch interessierte Asylbewerber aufzunehmen. „Nur so wird gewährleistet, dass sie die geltenden Vorschriften als Voraussetzung zum Angeln kennen und danach handeln können“, heißt es in einer Mitteilung des Landesverbandes Brandenburg. Ausnahmeregelungen seien eben so wenig vorgesehen wie finanzielle Nachlässe.

Von René Gaffron

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