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Offene Türen zum Fest im Krankenhaus

Treuenbrietzen Offene Türen zum Fest im Krankenhaus

Die Treuenbrietzener Johanniterkliniken feiern am Sonnabend 100 Jahre Gesundheitsstandort nach. Im Rahmen des Sabinchenfestes werden offene Türen, viel Programm und Führungen geboten. Dabei geht es unter anderem durch den Nonnengang und den Rittersaal zur Pollenfalle sowie an andere Orte, die Besuchern sonst verborgen sind.

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Seit mehr als 100 Jahren werden in Treuenbrietzen Patienten behandelt. Wie hier bei einer TBC-Operation im Jahr 1957.

Quelle: Sammlung Heidi Drescher

Treuenbrietzen. Das zweite Wochenende der Sabinchenfestspiele in Treuenbrietzen wartet mit einer Besonderheit auf. Anders als bislang üblich, gestaltet nicht ein Ortsteil den zweiten Festsonnabend. Vielmehr übernimmt diesmal das Krankenhaus am Rande der Stadt die Regie. Immerhin gilt es dort, das 100-jährige Bestehen des Standortes nachzufeiern, das voriges Jahr anstand.

So steht das Krankenhausgelände mit seinen besonders seit der Übernahme durch den Johanniterorden im Jahr 1994 stetig gewachsenen Abteilungen und Gebäuden im Mittelpunkt. Neben dem Unterhaltungsprogramm am Gutshof, wo zudem das zehnjährige Bestehen des Medianzentrums gefeiert wird, laden die Klinik-Mitarbeiter zu vielseitigen Blicken in den Alltag sowie hinter die Kulissen des modernen Krankenhausbetriebes im historischen Gewand ein. In den verschiedenen Abteilungen erwarten Experten mit Informationen und Vorträgen zu diversen medizinischen Themen und Behandlungsmethoden interessierte Besucher.

Parkplätze sind begrenzt

Das Festprogramm zum Tag der offenen Tür im Johanniter-Krankenhaus läuft am Sonnabend von 13 bis 17 Uhr an diversen Orten im Klinikgelände. Es kann individuell erkundet werden.

Spezielle Führungen zu drei Themenkomplexen und besonderen Orten beginnen um 13.30 Uhr am Hauptzugang zum Gutshof. Weitere Touren starten dort im Abstand von 30 oder 60 Minuten.

Teilnehmer müssen teilweise Fitness und geeignetes Schuhwerk mitbringen und sollten keine Angst vor Fledermäusen oder Staub haben. Teils gilt Helmpflicht.

Parkplätze stehen nur begrenzt zur Verfügung. Zur Anreise werden daher auch Bahn, Bus oder Fahrrad empfohlen.

Neben diesen individuell zu erkundenden Anlaufpunkten werden auch spezielle Führungen zu besonderen Orten geboten. Sie führen zur denkmalgeschützten Parkanlage, zum derzeit wachsenden Neubautrakt sowie an spannende technische Orte vom Keller bis zum Dach. Dabei geht es unter anderem zum Uhrenturm, zur Kältekammer, ins Heizhaus sowie durch den Rittersaal und über den Nonnengang zur Pollenfalle.

Elfriede und Günter Spitzner besuchten am Dienstagabend die Vernissage zur Ausstellung historischer Fotos und Episoden aus 100 Jahren Klinik-Ges

Elfriede und Günter Spitzner besuchten am Dienstagabend die Vernissage zur Ausstellung historischer Fotos und Episoden aus 100 Jahren Klinik-Geschichte.

Quelle: Thomas Wachs

Auf den Klinikfluren im Haus 2 ist bis Januar zudem eine Ausstellung historischer Fotos zu sehen. Sie ist am Dienstagabend mit einer Vernissage im Rahmen des Sabinchenfestes eröffnet worden. Die kleine Schau mit g in Bildern, Erinnerungen und Grußworten zum bereits mit offiziellen Gäste gefeierten Jubiläum ist die „kleine Fortsetzung und ergänzt die 120 Seiten umfassende Festschrift, die im März erschien“, sagt Klinik-Geschäftsführerin Brigitte Scharmach zur Vernissage am Dienstagabend.

Denn zum einen konnte aus Kapazitätsgründen nicht alles Material in die Schrift eingebunden werden. „Zudem erreichten uns in den Wochen und Monaten nach dem Erscheinen der Festschrift immer weitere Geschichten von Zeitzeugen“, sagt die Managerin. Sie freut sich für Sonnabend darauf, „in der Tradition der Ortsteilfeste zur Sabinchenfestwoche Gastgeber zu sein und auf möglichst viele Besucher, die sich ein Bild von der Entwicklung des Gesundheitsstandortes machen möchten“, so Scharmach.

Eigener Stadtteil hinter der Bahnlinie

„Immerhin kann das Haus auf eine Erfolgsgeschichte verweisen, die es heute zu einem der größten Arbeitgeber im Landkreis gemacht hat“, sagte Michael Knape am Dienstag zur Vernissage der kleinen Ausstellung. „Ohnehin ist das Krankenhaus seit jeher schon so etwas wie ein eigener Stadtteil hinter der Bahnlinie“, so der Bürgermeister Michael Knape (parteilos).

Als Vorsitzender des Sabinchenvereins freut er sich, dass die Tradition der Dorffeste am zweiten Wochenende des Sabinchenfestes zumindest für das nächste Jahr wieder gesichert ist. „Aus Bardenitz liegt schon eine Zusage vor, weil dort Ortsjubiläum zu feiern ist“, so Knape. Damit beginnt der Reigen dann von vorn, nachdem in den zurückliegenden 22 Sabinchenfesten fast jeder Ortsteil einmal Gastgeber war.

Das genaue Programm zum Krankenhausfest ist auf gedruckten Informationsblättern mit Lageplan oder im Internet nachzulesen.

Von Thomas Wachs

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