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Ohne Bürgschaft droht ein Baustopp

Neubau beim Regionalen Sportverein RSV in Stahnsdorf Ohne Bürgschaft droht ein Baustopp

Der Regionale Sportverein Eintracht 1949 erweitert sein Wirtschafts- und Sozialgebäude in Stahnsdorf. Die Kosten sind auf 650 000 Euro gestiegen. Wenn ein Baustopp verhindert werden soll, benötigt der Verein einen Kredit. Stahnsdorf soll dafür bürgen. Im Finanzausschuss wurde der Fall jetzt debattiert.

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Die Bauarbeiten in der Heinrich-Zille-Straße laufen. Wenn die Bürgschaft ausbleibt, droht Stillstand.

Quelle: Jürgen Stich

Stahnsdorf. Eine Bürgschaft in Höhe von 150 000 Euro wünscht sich der Regionale Sportverein Eintracht 1949 e.V. (RSV) von der Gemeinde Stahnsdorf für den Bau des dritten und letzten Abschnitts seines Wirtschafts- und Sozialgebäudes auf dem Sportgelände in der Heinrich-Zille-Straße. Darin werden unter anderem Duschen, Umkleiden und Sanitärbereiche untergebracht sein.

Der RSV hat für dieses Vorhaben bereits Fördermittel des Landes Brandenburg in Höhe von 370 000 Euro sowie Zuwendungen von Stahnsdorf (100 000 Euro) und Kleinmachnow (25 000 Euro) zugesagt bekommen, was insgesamt die ursprünglich kalkulierten Kosten abgedeckt hätte. Nach Ausschreibung der Leistungen stellte sich jedoch heraus, dass sich die Baukosten auf rund 650 000 erhöhen werden.

Mehr als 3000 Mitglieder

Der RSV Eintracht 1949 e.V. ist mit mehr als 3000 Mitgliedern der größte Sportverein im Landkreis Potsdam-Mittelmark und einer der mitgliederstärksten Sportvereine im Land Brandenburg.

Das Angebot des Vereins umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Sportarten: Badminton, Basketball, Cheerleading, Fußball, Geräteturnen, Gymnastik, Handball, Judo, Kinderturnen, Leichtathletik, Reha- und Behindertensport, Rollstuhlbasketball, Rope-Skipping, Seniorengymnastik und Volleyball.

Trainiert wird auf dem großen vereinseigenen Gelände an der Stahnsdorfer Heinrich-Zille-Straße, wo sich auch die Geschäftsstelle des Vereins befindet, sowie in Hallen und auf Plätzen der drei Partnergemeinden Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf.

Um die fehlenden 150 000 Euro zu finanzieren, möchte der RSV nun einen Kredit aufnehmen – und benötigt dafür einen Bürgen. Die Stahnsdorfer Kämmerin Doris Höhne machte darauf aufmerksam, dass eine Bürgschaft über die volle Kreditsumme ein Problem darstellen könnte, da es „ein Soll“ gebe, dass eine Bürgschaft nur über 80 Prozent laufen solle. Der Kredit sei genehmigungspflichtig bei der Kommunalaufsicht und es könnte sein, dass er aufgrund der 100 Prozent abgelehnt werde, warnte sie bei der Diskussion im Stahnsdorfer Finanzausschuss.

Michael Grunwaldt, Präsident des RSV – einer der größten Sportvereine des Landes Brandenburg, – bat den Ausschuss eindringlich um die Übernahme: „Wir brauchen die Bürgschaft, sonst steht der Bau in ein bis zwei Wochen still.“

Von Konstanze Kobel-Höller

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