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Potsdam-Mittelmark Ohne Hürde zum Kaffeeplausch
Lokales Potsdam-Mittelmark Ohne Hürde zum Kaffeeplausch
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17:04 09.08.2015
Hereinspaziert: Ortsvorsteher Sebastian Häsel und Yvonne Bellin vom Ortsbeirat am Eingang des neuen Gemeindezentrums. Quelle: Foto: Jens Steglich
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Fresdorf

Das Werk ist vollbracht: Nach jahrelangem Ringen und einigem Hin und Her hat Fresdorf ein barrierefreies Gemeindezentrum. Der Bau ist fertig und beanspruchte noch die kürzeste Zeit in den vergangenen sechs Jahren, in denen verschiedene Varianten debattiert, revidiert und wieder ins Spiel gebracht wurden, um am Ende das Ziel doch zu erreichen. Die Fresdorfer haben jetzt ein Haus für ihre Treffen, Kurse und Feiern, das alle ohne Probleme erreichen können – auch mit Rollator oder im Rollstuhl. Für etwa 130 000 Euro sind in dem Gebäude in der Kähnsdorfer Straße 1, in dem sich bis 2013 die Gaststätte „Fresdorfer Heide“ befand, ein kleiner und ein großer Saal für Sitzungen und Veranstaltungen, ein Büro für Ortsvorsteher und Ortsbeirat, eine Küche und eine behindertengerechte Toilette eingerichtet worden. Fürs Projekt bekam die Kommune 80 000 Euro EU-Fördermittel aus einem Topf für ländliche Entwicklung, sagt Michendorfs Bauamtsleiter Christopher Gerhardt.

Geschichte des Hauses

Das kommunale Haus in der Kähnsdorfer Straße 1 war Fresdorfs Alte Schule, in der noch zu DDR-Zeiten das ABC gelernt wurde. Später residierte im Gebäude der Rat der Gemeinde.

Anfang der 1990er Jahre etablierte sich im Haus die Gaststätte „Fresdorfer Heide“. Der letzte Betreiber des Lokals gab allerdings 2013 auf.

Zu den hartnäckigsten Kämpfern für ein barrierefreies Gemeindezentrum gehörte der frühere Fresdorfer Ortsvorsteher Karl-Heinz Schmidt. „Ohne seinen unermüdlichen Einsatz gegen alle Widerstände hinweg wäre das Projekt nicht umgesetzt worden“, sagt Yvonne Bellin vom Ortsbeirat.

Das neue Domizil ersetzt das alte Gemeindezentrum, das sich in einem Raum im Obergeschoss befand und nur über steile Treppen zu erreichen war. Ältere Fresdorfer kamen nur schwer oder mit fremder Hilfe hoch. Die Treppen müssen noch Verwaltungsmitarbeiter hinaufsteigen, die alte Akten benötigen. Im Obergeschoss befindet sich nun das Gemeindearchiv.

Um die Nutzung des Gemeindezentrums macht sich Ortsvorsteher Sebastian Häsel keine Sorgen. Im Haus treffen sich künftig unter anderem die Senioren zum Kaffeetrinken, der Singekreis und die Fresdorfer können die Räume für private Feiern mieten. Auch das Finale beim Zempern soll im großen Saal stattfinden, der eine Akustikdecke hat. Und die Feuerwehr hat jetzt einen Schulungsraum. „Viele Fresdorfer haben schon durchs Fenster hineingeschaut und warten mit Spannung darauf, dass es losgeht“, sagt Yvonne Bellin vom Ortsbeirat. Die Übergabe ist am 27. August. Ortsbeirat, Feuerwehr und Dorfverein planen auch eine Eröffnungsfeier, der genaue Termin steht noch nicht fest. Ganz ungetrübt ist die Freude nicht: Beim Umbau des Hauses ist die alte Kücheneinrichtung mit entsorgt worden, was nicht im Sinne der Fresdorfer war. Der Ortsvorsteher sieht es pragmatisch: „Wir sind froh, dass wir das Gemeindezentrum haben. Für alles, was noch zu klären ist, finden wir eine Lösung.“

Von Jens Steglich

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