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Orkan rüttelt an Brandenburgs dickstem Baum

Brielower Schwedenlinde Orkan rüttelt an Brandenburgs dickstem Baum

Orkan „Xavier“ hat der Brielower Schwedenlinde etwas zugesetzt. Brandenburgs dickster Baum verlor mehrere starke Äste. Die Standsicherheit des rund 500 Jahre alten Naturdenkmals mit fast zwölf Meter Stammumfang ist aber glücklicherweise nicht gefährdet.

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Beim jüngsten Sturm hat die Brielower Schwedenlinde mehrere starke Äste verloren.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Brielow. Orkantief Xavier hat auch an Brandenburgs dickstem Baum gerüttelt. Doch die auf dem Brielower Friedhof stehende Schwedenlinde hielt dem Sturm stand. Allerdings sind erstmals seit vielen Jahren gleich drei ofenrohrstarke Äste auf der Westseite abgebrochen. Die Windlast war für das immer noch belaubte Holz einfach zu groß. Jetzt sieht das Naturdenkmal etwas gerupft aus, doch ist die Standfestigkeit der fast 500 Jahre alten Sommerlinde nicht gefährdet. Dietrich Schwalbe vom Gemeindekirchenrat Brielow/Radewege kündigte an: „Wir werden uns die Schäden sicher noch genauer ansehen.“

Brandenburgs dickster Baum steht noch

Brandenburgs dickster Baum steht noch. Imposant ist der zweifache Stamm der Schwedenlinde.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Im Laufe der Zeit war der geteilte Stamm mehrfach durch Ketten, Seile und Gurte vor dem Auseinanderbrechen gesichert worden. Erstmals verhinderte der Dorfschmied 1880 ein Aufspalten des Baumes. Zuletzt hatte der Orkan Kyrill 2007 den Kronenbereich des sagenumwobenen Baumes beschädigt.

Von Frank Bürstenbinder

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