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Ortsbeirat möchte Räume im Bürgerhaus nutzen

In der einstigen Schule von Schenkenhorst steht eine Wohnung leer Ortsbeirat möchte Räume im Bürgerhaus nutzen

Seit 2014 ist Sven Püstow neuer Ortsvorsteher von Schenkenhorst. Im Bürgerhaus möchte er Räume, die seit längerem ungenutzt sind, umgestalten und dort etwa dem Ortschronisten eine Heimstatt geben oder Jugendlichen einen Ort, an dem sie eine Homepage für den Ort erstellen können.

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Ortsvorsteher Sven Püstow

Quelle: Konstanze Wild

Schenkenhorst. Die Räume in der Dorfstraße 26 sind hell, mit schönem Dielenboden und relativ frisch saniert; doch sie stehen seit geraumer Zeit leer. Es ist nur ein Teil des stattlichen Gebäudes, in dem einst unter anderem Schenkenhorsts Schule und eine Arztpraxis untergebracht waren. Denn der Veranstaltungssaal ist seit 2006 bereits zum Treffpunkt des Ortes geworden. Mit Leben füllt ihn der Verein „Bürgertreff Schenkenhorst 04“. Tatsächlich aber steht besagte andere Hälfte des Dorfgemeinschaftshauses „schon seit fast zwei Jahren leer“, bestätigt Stephan Reitzig, Stahnsdorfs Gemeindesprecher.

Dort möchte der Ortsbeirat nun gerne mehr Räumlichkeiten nutzen. Denn bislang steht den gewählten Vertretern des Stahnsdorfer Ortsteils lediglich ein Raum zur Verfügung. Dieser ist darüber hinaus nur über den Hintereingang vom Hof aus zu erreichen, der Zugang zu Sanitäranlagen ist gar abgeschnitten. Hintergrund: In den Räumen war zuvor eine Immobilienfirma ansässig, sie wurden gewerblich genutzt und sind entsprechend ausgestattet. Im März legte der Ortsbeirat der Gemeinde ein Nutzungskonzept vor. Man möchte unter anderem ein richtiges Büro einrichten, mit Internetanschluss, ein Archiv für die Unterlagen des Ortsbeirats und von Vereinen und auch der Ortschronist könnte sich dort ansiedeln, berichtet Sven Püstow (Wir Vier), seit 2014 neuer Ortsbeiratsvorsitzender.

„Dort könnten Bürgersprechstunden stattfinden und wir möchten insbesondere auch jüngere Leute für die Anliegen unseres Ortes gewinnen.“ So denkt der Familienvater und Systemadministrator, der für ein Institut in Berlin tätig ist, etwa daran, dass Jugendliche dort eine Homepage für Schenkenhorst gestalten können. Keinesfalls möchte man die Gemeinde mit dem Projekt finanziell zu hoch belasten, betont Püstow. „Insgesamt zwei Räume und die Möglichkeit, den Vordereingang sowie ein WC zu nutzen, das würde schon reichen.“ Dazu allerdings müsste die rund 80 Quadratmeter große Wohnung entsprechend umgestaltet werden.

Grundsätzlich sei das Ansinnen „ein begrüßenswerter Beitrag zur Belebung des dörflichen Gemeinschaftslebens, wenn der Platz so wie oben skizziert genutzt werden soll“, heißt es auf Anfrage dazu aus dem Rathaus. Die Kosten seien unklar, „solange der Aufwand zum Umbau noch nicht feststeht.“ Dass die Räume ungenutzt bleiben, sei jedenfalls kein wünschenswerter Zustand, betont Reitzig. Bevor die Gemeindevertreter über das Projekt diskutieren können, warte die Verwaltung jedoch eine Antwort des Vermieters ab. Die Wohnung liegt derzeit in der Verantwortung der Wohnungsgesellschaft Teltow.

Von Konstanze Wild

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