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Potsdam-Mittelmark Ortsdurchfahrt Baitz ab Montag gesperrt
Lokales Potsdam-Mittelmark Ortsdurchfahrt Baitz ab Montag gesperrt
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02:15 08.02.2016
Startklar: Die Ortsdurchfahrt Baitz und die Brücke über den Baitzer Bach werden ab Montag saniert. Quelle: Thomas Wachs
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Baitz

Ab Montag ist die Ortsdurchfahrt Baitz für voraussichtlich mehr als ein Jahre gesperrt. In dieser Zeit werden die Regenentwässerung, die Bürgersteige und die Straße selbst auf einer Länge von 580 Metern komplett saniert. Außerdem wird die Brücke über den Baitzer Bach erneuert. Eine Umleitung durch den Ort wird es nicht geben. Die offizielle Umfahrung führt weiträumig über die Bundesstraßen 246 und 102, also über Neschholz, Bad Belzig und Schwanebeck.

Da es sich bei der Durchfahrt um eine Kreisstraße handelt, wird das knapp 1,2 Millionen Euro teure Projekt vom Landkreis Potsdam-Mittelmark durchgeführt. Für die Sanierung der Gehwege und die neuen Parkbuchten entfallen auf die Stadt Brück knapp 280 000 Euro der Kosten. Die Kommune hofft allerdings auf eine Förderung in Höhe von 60 000 Euro aus dem Programm für kommunalen Straßenbau. Beim Gehweg, der in einer Breite von 1,30 Metern einseitig verlegt wird, und den Borden werden 30 Prozent der Ausbausumme auf die Anlieger umgelegt. Bei den Parkbuchten entfällt die Hälfte der umlagefähigen Kosten auf die Anrainer.

Wie Ortsvorsteher Klaus Niendorf in der jüngsten Ortsbeiratssitzung mitteilte, soll die Strecke in zwei Phasen ausgebaut werden. Begonnen wird an der Zufahrt von Neschholz aus bis zur Brücke, die dann abgerissen wird. Danach geht es weiter in Richtung Schwanebeck. In diesem Zusammenhang wird auch die alte Buswartehalle abgerissen und der gesamte Haltestellenbereich neu gestaltet – inklusive eines neuen Wartehäuschens.

Durch die milde Witterung erfolgt der Baubeginn zwei Monate früher als erwartet. Somit hofft der Ortsvorsteher, dass der Ort bereits zu Weihnachten wieder eingeschränkte passierbar sein könnte. Im Bauplan ist ein Ende der Arbeiten allerdings erst für Mai 2017 vorgesehen.

Ein große Unbekannte bei der Planung sind die archäologischen Untersuchungen. Dafür sind zunächst 56 000 Euro vorgesehen, weil im Ortskern auch Bodendenkmäler eingezeichnet sind. Für die „Baitzer Heizer“, eine Anwohner-Genossenschaft, die eine Wärmenahversorgung installieren will, bieten die Baumaßnahmen eine günstige Gelegenheit, um ihre Fernwärmeleitungen mit zu verlegen. Die im Ortsbeirat anwesenden Bürger sehen die jetzt auf die Anwohner zukommenden Unannehmlichkeiten gelassen. Vielmehr freuen sie sich bereits auf die schmucke neue Ortsdurchfahrt.

Von Andreas Koska

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