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Panoramaweg soll bis zur Nuthe führen

Nuthetal investiert Panoramaweg soll bis zur Nuthe führen

Die Gemeinde Nuthetal will im nächsten Jahr für 250 000 Euro den Schulhof der Otto-Nagel-Grundschule neu gestalten und eine alte Idee umsetzen. 80 000 Euro sind im Haushaltsentwurf eingeplant, um den Panoramaweg in der Rehbrücker Gartenstadt bis zur Nuthe zu verlängern.

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Im Frühjahr wird die Saison am Panoramaweg mit Schulkindern immer auf besondere Weise eingeläutet. Der Weg soll nun bis zur Nuthe verlängert werden.

Quelle: J. Steglich

Nuthetal. Die Gemeinde Nuthetal will nächstes Jahr den Schulhof der Otto-Nagel-Grundschule in Bergholz-Rehbrücke neu gestalten, den Radweg am Fitness-Center bis zur Schule ausbauen, den Panoramaweg erweitern und die Sportförderung erhöhen. So steht es im Haushaltsentwurf für 2017, dem die Fachausschüsse bereits ohne Gegenstimme zugestimmt haben. Das Finanzwerk wird nun noch in den Ortsbeiräten diskutiert, bevor die Gemeindevertretung abschließend entscheidet.

„Bei der Neugestaltung des Schulhofes gibt es die Überlegung, auch die Kinder und deren Ideen mit einzubeziehen“, sagte Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke). Für den Pausenhof sind 250 000 Euro im Etat eingeplant.

Jeweils 50 000 Euro sollen für den Ausbau des kommunalen Radweges am Rehbrücker Fitness-Center, der zur Schule führt, und für den Gehweg an der Mühlenstraße in Saarmund zur Verfügung gestellt werden.

Zudem will die Kommune die Umsetzung einer alten Idee in Angriff nehmen – die Verlängerung des Panoramaweges in Bergholz-Rehbrücke, der momentan an der Arthur-Scheunert-Allee endet. Im Haushalt sind 80 000 Euro vorgesehen, um ihn auf der anderen Seite der Scheunertallee fortzuführen. Er soll bis zur Nuthe in der Nähe des Schöpfwerkes verlängert werden, so Bauamtsleiter Rainer vom Lehn. „Die Vorbereitungen laufen. Das Projekt muss aber noch mit den Behörden abgestimmt werden, der genaue Baustart steht deshalb noch nicht fest“, sagte er. Mit der Verlängerung des Panoramaweges, der dann auch auf der Nuthe-Seite für Räder befahrbar sein soll, erschließt die Gemeinde idyllische Ecken. Östlich der Arthur-Scheunert-Allee warten unter anderem eine Streuobstwiese, die die Gemeinde mit Schülern der Grundschule vor einigen Jahren wieder in eine grüne Oase verwandelt hat, und die Nuthe mit ihren Reizen auf Spaziergänger und Radfahrer. Geld ist außerdem für Spielplätze vorgesehen, so bekommt etwa der Tremsdorfer Spielplatz neben der Alten Schule eine neue Schaukel und Rollrasen für den Kriechtunnel.

Das größte Projekt im nächsten Jahr ist der Bau der neuen Turnhalle in Bergholz-Rehbrücke, die etwa 3,3 Millionen Euro kostet und die Zeit der Engpässe für Sportvereine und Trainingsgruppen beenden soll (MAZ berichtete). Weil die Zinsen derzeit sehr niedrig sind, will Nuthetal die Hälfte der Summe über einen Kredit finanzieren.

Erhöht wird zudem der Zuschuss für die Sportförderung. Laut Bürgermeisterin sind zusätzlich 9100 Euro eingeplant, die nach Einwohnerschlüssel auf die sechs Ortsteile verteilt werden. Pro Einwohner gibt es einen Euro. Die bisher gezahlten 8700 Euro Sportzuschuss pro Jahr bleiben erhalten und werden prozentual zu gleichen Teilen auf die Orte verteilt.

Von Jens Steglich

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