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Parkleiter bringt exklusive Rosen unters Volk

Wiesenburg Parkleiter bringt exklusive Rosen unters Volk

Noch kann bei einigermaßen herbstlicher Witterung gepflanzt werden. Im Schlosspark Wiesenburg kämpfen sich aktuell die Gärtner durch große Mengen an buntem Laub, die Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln sind in den Teppichbeeten bereits gesteckt und die kultivierten Stiefmütterchen für die Bepflanzung im März stehen schon mit einer ersten Blüte in den Startlöchern.

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Rosa-apricot blüht das Wiesenburger Parkprinzesschen. 70 Exemplare können ab sofort verkauft werden.

Quelle: Ulrich Jarke

Wiesenburg. Noch kann bei einigermaßen herbstlicher Witterung gepflanzt werden. Im Schlosspark Wiesenburg kämpfen sich aktuell die Gärtner durch große Mengen an buntem Laub, die Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln sind in den Teppichbeeten bereits gesteckt und die kultivierten Stiefmütterchen für die Bepflanzung im März stehen schon mit einer ersten Blüte in den Startlöchern.

Deshalb war die Freude dieser Tage bei Parkleiter Ulrich Jarke wieder rund 70 Pflanzen der nach wie vor noch seltenen Kletterrose „Wiesenburger Parkprinzesschen“ geliefert wurden. Sie können erworben und dann auf der eigenen Scholle gepflanzt werden. Die Einnahmen von jeweils zehn Euro gehen auf das Konto des Parkfördervereins, der damit weitere Arbeiten in dem 150 Jahre alten Gartendenkmal finanzierten will. Dieses Jahr wurde das Geld komplett in die denkmalgerechte Sanierung des Erbbegräbnisses von Parkbegründer Curt Friedrich von Watzdorf investiert.

Das einst auf Vorschlag der Treuenbrietzenerin Ilse Waschau so benannte Wiesenburger Parkprinzesschen ist im Jahr 2010 zum ersten Mal gezüchtet worden. Inzwischen haben Exemplare davon Eingang in die Sammlungen in Forst/Lausitz und Sangerhausen gefunden.

Die Rose — ursprünglich aus Sachsen von einem Privatzüchter stammend — wird zwei bis drei Meter hoch. Die Blüte in rosa-apricot verströmt leichten Duft, heißt es in der Beschreibung. Ungewöhnlich neben der schönen Blüte ist das junge, dunkelrote Laub, das erst im Laufe des Sommers aber vergrünt. Die Rosensorte ist relativ unempfindlich gegen die klassischen Rosenkrankheiten wie Sternrußtau oder Mehltau. „Für viele Rosenliebhaber muss eine Rose duften, das bekommen wir immer wieder von Gästen gesagt. Vielleicht hat gerade deshalb diese Sorte in den vergangenen so viele neue Liebhaber gefunden“, sagt Ulrich Jarke. Inzwischen hat sie sich schon als exklusives Geschenk etabliert, so dass vor Weihnachten eine gewisse Nachfrage zu erwarten sein dürfte.

Bestellungen in der Gemeindeverwaltung Wiesenburg/Mark in der Schlossstraße, telefonisch erreichbar unter 033849/79 80.

Von René Gaffron

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