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Parkplatznot im neuen Wohngebiet

Linthe Parkplatznot im neuen Wohngebiet

Für Rettungsdienste und Feuerwehr wird es manchmal gefährlich eng im Linther Neubaugebiet an der Ringstraße. Daher denkt die Gemeindevertretung nun darüber nach, die Parkplatzsituation neu zu regeln. Das wirft aber wieder völlig neue Probleme auf, gibt die Amtsverwaltung zu bedenken.

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Manchmal wird es mächtig eng in der Linther Ringstraße. Dort wird jetzt die Parkplatzsituation diskutiert.

Quelle: Foto: Thomas Wachs

Linthe. Die Parkplatzsituation im Linther Neubaugebiet erregt immer wieder die Gemüter. So auch jetzt wieder. „Viele Fahrzeuge stehen trotz vorhandener Parkplätze auf der Straße, so dass im Notfall die Feuerwehr nicht durchkommt“, monierte der Abgeordnete Sandro Schröter (CDU) in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter. Schröter ist selbst Anlieger der Ringstraße. Er bat darum, darüber nachzudenken, wie der Zustand verbessert werden könnte.

Angeregt wird unter anderem, die Ringstraße und die Straße In den Klöttchen zu verkehrsberuhigten Zone zu erklären. Allerdings gab Melitta Boese von der Amtsverwaltung Brück zu bedenken, dass dann nur auf markierten Flächen geparkt werden darf. Andernfalls könnten bis zu 30 Euro Strafe fällig werden.

Melitta Boese bat darum, das Thema zunächst mit den Einwohnern der Siedlung intensiv zu diskutieren. Laut einer Erhebung der Amtsverwaltung wohnen in beiden Straßen rund 205 Personen im Alter von über 18 Jahren, die alle eine Fahrerlaubnis besitzen dürften. „Wenn nur ein Drittel davon einen Parkplatz benötigt und wir noch Besucherparkplätze einrechnen, würde es zumindest zu einer angespannten Parkplatzsituation kommen“, erklärte Melitta Boese in der Sitzung. Sie bezweifelte, dass es dafür genügend Parkraum in der Siedlung gibt.

So kam auch der Vorschlag, die noch nicht bebauten Grundstücke anzukaufen, um sie zu Parkplätzen umzuwandeln. Bürgermeister Ottheiner Kleinerüschkamp (CDU) regte an, einen externen Experten mit dem Problem zu befassen und die Ausarbeitung eines Konzepts zu beauftragen. Melitta Boese schlug vor, ein Informationsblatt an die Einwohner zu verteilen. „Wir müssen auf jeden Fall die Einwohner einbinden“, forderte auch die Abgeordnete Melanie Balzer (SPD).

Von Andrea Koska

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