Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Parkverbot in Hauptstraßen

Kleinmachnow will durchgreifen Parkverbot in Hauptstraßen

Es ist ein Ärgernis für viele Autofahrer in Kleinmachnow zum Beispiel auf dem Zehlendorfer Damm: Autos parken auf der Straße, die dadurch so eng wird, dass zwei Fahrzeuge nicht mehr aneinander vorbeikommen. Es entstehen Wartezeiten, manchmal gibt es einen Stau. Das soll sich nun ändern, wenn es eine Mehrheit in der Gemeindevertretung gibt.

Kleinmachnow 52.4079274 13.2227111
Google Map of 52.4079274,13.2227111
Kleinmachnow Mehr Infos
Nächster Artikel
Rosenparadies inmitten der Waldsiedlung

Schluss mit lustig: Parkverbot an Hauptstraßen in Kleinmachnow geplant.

Quelle: dpa

Kleinmachnow. An Kleinmachnows Hauptstraßen soll man künftig tagsüber wieder flüssiger mit dem Auto vorankommen, wenn es nach den Vorstellungen der Fraktion Die Linke/Piraten geht. Sie bringen einen Beschlussantrag in die aktuelle Beratungsrunde, in dem sie den Bürgermeister auffordern, sich bei den zuständigen übergeordneten Behörden für ein beschränktes Halteverbot an den wichtigsten Durchgangsstraßen der Gemeinde einzusetzen. Konkret nennen sie dabei den nördlichen Zehlendorfer Damm (ab Höhe Förster-Funke-Allee), die östliche Ernst-Thälmann-Straße bis zum Steinweg, die gesamte Förster-Funke-Alle, die Hohe Kiefer sowie den östlichen Stolper Weg bis zu den Auf- und Abfahrten der A 115.

Das Halteverbot soll montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr gelten, so dass Anlieger am Wochenende und abends weiterhin ihre Fahrzeuge vor ihren Häusern abstellen könnten. Mit dem Beschluss beschäftigt sich heute der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Ordnungsangelegenheiten, bevor er nach dem Hauptausschuss schließlich der Gemeindevertretung zur Entscheidung vorgelegt wird.

Mit diesem Antrag kommt die Fraktion Die Linke/Piraten einem Wunsch der Kleinmachnower nach, die dieses Thema auf Platz sieben des Bürgerhaushaltes 2017 gewählt hatten. Durch die geparkten Fahrzeuge auf den Hauptstraßen und das damit verbundene Schlangenlinien- und Start-Stopp-Fahren des Fließverkehrs bestehe nicht nur ein erhöhtes Unfallrisiko, sondern würden auch vermehrt Lärm und Schadstoffe emittiert werden, wird argumentiert. Besonders gefährlich sei der Abschnitt um die Kreuzung des Zehlendorfer Damms mit der Klausenerstraße. Hier würden die parkenden Fahrzeuge in der Kurve die Sicht für den Verkehr versperren, so Die Linken/Piraten.

Von Konstanze Kobel-Höller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg