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Potsdam-Mittelmark Parkverbot in Hauptstraßen
Lokales Potsdam-Mittelmark Parkverbot in Hauptstraßen
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19:05 13.06.2017
Schluss mit lustig: Parkverbot an Hauptstraßen in Kleinmachnow geplant. Quelle: dpa
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Kleinmachnow

An Kleinmachnows Hauptstraßen soll man künftig tagsüber wieder flüssiger mit dem Auto vorankommen, wenn es nach den Vorstellungen der Fraktion Die Linke/Piraten geht. Sie bringen einen Beschlussantrag in die aktuelle Beratungsrunde, in dem sie den Bürgermeister auffordern, sich bei den zuständigen übergeordneten Behörden für ein beschränktes Halteverbot an den wichtigsten Durchgangsstraßen der Gemeinde einzusetzen. Konkret nennen sie dabei den nördlichen Zehlendorfer Damm (ab Höhe Förster-Funke-Allee), die östliche Ernst-Thälmann-Straße bis zum Steinweg, die gesamte Förster-Funke-Alle, die Hohe Kiefer sowie den östlichen Stolper Weg bis zu den Auf- und Abfahrten der A 115.

Das Halteverbot soll montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr gelten, so dass Anlieger am Wochenende und abends weiterhin ihre Fahrzeuge vor ihren Häusern abstellen könnten. Mit dem Beschluss beschäftigt sich heute der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Ordnungsangelegenheiten, bevor er nach dem Hauptausschuss schließlich der Gemeindevertretung zur Entscheidung vorgelegt wird.

Mit diesem Antrag kommt die Fraktion Die Linke/Piraten einem Wunsch der Kleinmachnower nach, die dieses Thema auf Platz sieben des Bürgerhaushaltes 2017 gewählt hatten. Durch die geparkten Fahrzeuge auf den Hauptstraßen und das damit verbundene Schlangenlinien- und Start-Stopp-Fahren des Fließverkehrs bestehe nicht nur ein erhöhtes Unfallrisiko, sondern würden auch vermehrt Lärm und Schadstoffe emittiert werden, wird argumentiert. Besonders gefährlich sei der Abschnitt um die Kreuzung des Zehlendorfer Damms mit der Klausenerstraße. Hier würden die parkenden Fahrzeuge in der Kurve die Sicht für den Verkehr versperren, so Die Linken/Piraten.

Von Konstanze Kobel-Höller

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