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Partylärm schwingt nach

Pechüler ärgern sich über Polizei und Ordnungsamt Partylärm schwingt nach

Die Einwohner von Pechüle ärgern sich nach wie vor über die Arbeitsweise von Polizei und Ordnungsamt. Grund ist eine Party, die am letzten August-Wochenende im Dorf gestiegen ist.

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Quelle: dpa

Bardenitz. Mehrere Nächte lang wurde dabei lautstarke Musik gespielt ‒ das erhitzt bis heute die Gemüter. "Die Nachbarn haben sich sehr geärgert", klagt Anwohner Peter Wurzel. Ähnliches habe sich bereits im vorigen Jahr in Niebelhorst abgespielt. Ortsvorsteherin Edith Rettschlag sei mit Anrufen "bombardiert" worden, erzählt er. Die Polizei habe jedoch in beiden Fällen keine Anzeige aufgenommen und an das zuständige Ordnungsamt im Rathaus Treuenbrietzen verwiesen.

Denn grundsätzlich ist die Ordnungsbehörde in Sachen Ruhestörung zuständig ‒ allerdings nicht zu den Zeiten, an denen die Verwaltung geschlossen ist. Danach übernimmt die Polizei die Kontrolle und soll Störenfriede zur Räson bringen. Zurzeit gibt es jedoch Klärungsbedarf zwischen Ordnungsamt und Polizei, räumt Treuenbrietzens Vize-Bürgermeister und Fachamtsleiter Ralf Gronemeier ein. Tatsächlich sei es mehrfach vorgekommen, dass sich die Beamten vor Ort nicht die schriftlichen Genehmigungen für Veranstaltungen haben vorlegen lassen, sondern lediglich auf die mündliche Aussage der Veranstalter vertraut haben. Das soll sich in Zukunft ändern. "Die Gespräche laufen", sagte der Ressortchef und versicherte auf MAZ-Nachfrage, dass die Zusammenarbeit mit den Ordnungskräften in Bad Belzig und den Revierpolizisten in Treuenbrietzen ansonsten sehr gut sei. Eine Genehmigung für die Veranstaltung in Pechüle habe es jedenfalls nicht gegeben, so Gronemeier.

Sondergenehmigungen würden nur ausnahmsweise, etwa für Dorffeste oder das Sabinchenfest erteilt. In dem Fall dürfe bis Mitternacht, höchstens bis 1 Uhr, die Musik lauter sein als sonst. Ansonsten gilt selbst bei genehmigten Veranstaltungen: die Lautstärke um 22 Uhr nach unten regeln.

Von Martina Burghardt

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