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Potsdam-Mittelmark Pendler-Parkplatz an der Autobahn 2
Lokales Potsdam-Mittelmark Pendler-Parkplatz an der Autobahn 2
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17:09 09.09.2016
Die Vorarbeiten für den neuen Park&Ride-Parkplatz in Rotscherlinde an der Bundesstraße 102 nahe der Autobahn 2 haben bereits begonnen. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Rotscherlinde

Es ist eine gute Nachricht für alle Pendler und Mitglieder von Fahrgemeinschaften in der Region, die täglich auf der Autobahn 2 Richtung Berlin und Potsdam oder zwischen Brandenburg und Bad Belzig unterwegs sind: Spätestens Anfang Oktober soll es in Rotscherlinde den ersten Spatenstich für den neuen Park&Ride-Parkplatz an der Bundesstraße 102 nahe der Autobahnanschlussstelle Brandenburg geben. Das mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen Provia in Beelitz sprach am Freitag von rund zwei Monaten Bauzeit.

Erster Parkplatz dieser Art in Potsdam-Mittelmark

Ab dem kommenden Jahr wird es in Rotscherlinde damit einen Pendler-Parkplatz geben und das wilde Parken rund um die Autobahnanschlussstelle Brandenburg entlang der Bundesstraße dürfte ein Ende haben. Es wird der erste Parkplatz dieser Art in Potsdam-Mittelmark und ist auch landesweit gesehen fast einmalig. So gibt es in Duben an der Autobahn 13 Richtung Dresden-Berlin ebenfalls es eine derartige öffentliche Parkplätzefläche. Entsprechend hat sich für den ersten Spatenstich eine illustre Runde von Lokal- und Landesvertretern angekündigt. Nach Angaben des Landratsamtes Potsdam-Mittelmark werden Staatssekretärin Ines Jesse vom Infrastruktur-Ministerium in Potsdam, Landrat Wolfgang Blasig und Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner (beide SPD) erwartet. Sie alle terminlich unter einen Hut zu bekommen, scheint schwierig. Der Termin für den ersten Spatenstich wurde bereits mehrfach deswegen verschoben.

Umweltpolitisch sinnvoll

Mit dem Fördertopf des Bundesbauministeriums werden Mitfahrparkplätze gefördert, um aus umweltpolitischen Gründen Fahrgemeinschaften zu ermöglichen.

Brandenburg gilt als Land der Pendler. So verwies bereits der CDU-Landtagsabgeordnete Sven Petke in einer kleinen Anfrage an die Landesregierung im März 2014 auf einer Untersuchung, dass die Brandenburger mit durchschnittlich 25 Kilometern bundesweit am weitesten pendeln.

Für 160 000 Euro sollen auf 1550 Quadratmetern 45 asphaltierte Autostellplätze und zwei behindertengerechte Parkplätze entstehen. Auch an Radfahrer wird gedacht mit Bügeln, um ihre Räder sicher anschließen zu können. Denn auch viele Schüler nutzen die Strecke, um dort in den Bus umzusteigen.

Gefördert wird der Bau des Stellplatzes vom Bund aus einem entsprechenden Fördertopf. Pendlern soll so der Umstieg von Auto zu Auto oder in den Bus ermöglicht und die seit Jahrzehnten praktizierte Wildparkerei ein Ende bereitet werden. Derzeit stehen abgestellte Autos auf ausgefahrenen und mit Schlaglöchern übersäten Waldwegen direkt an der Autobahnabfahrt Brandenburg. Die Wege sind vermüllt. Zudem nutzen viele Autofahrer diese Anhaltemöglichkeiten für Pinkelpausen. Auch in Paterdamm stehen täglich mehr als ein dutzend Pendlerfahrzeuge.

Ein schöneres Ortsbild für Rotscherlinde

Nebeneffekt des neuen Parkplatzes ist ein schöneres Ortsbild für Rotscherlinde. Der Bauplatz gehörte ursprünglich einem Transportunternehmer. Mit ihm wurde ein Vertrag geschlossen, so dass die Fläche in Bundeseigentum wechselt. Den Bau angeregt hatte vor zwei Jahren die Gemeinde Kloster Lehnin.

190 Bäume mussten im Winter bereits für den Parkplatz gefällt werden. Der Bagger bereitet den Baugrund vor. Quelle: Volkmar Maloszyk

Nach Angaben von Cornelia Mitschka, Sprecherin des Landesamtes für Straßenwesen, fungiert ihre Behörde als Unterstützer und Bauherr. Planerisch begleitet wird das Projekt vom Landkreis Potsdam-Mittelmark. Der Bauhof der Gemeinde Kloster Lehnin wird schließlich den Parkplatz nach dessen Fertigstellung betreuen. Bereits im Winter wurden vom Kreisstraßenbetrieb für den Parkplatz 190 Robinien und Ahorne gefällt.

Von Marion von Imhoff

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