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Personalnot in Wiesenburg beschränkt Tourismus

Turmaufstieg seltener möglich Personalnot in Wiesenburg beschränkt Tourismus

Der Aufstieg im Turm des Wiesenburger Schlosses wird im Winter nur jeweils freitags bis montags möglich sein. Denn der Tourismusverein kann mangels Arbeitsförderung nur noch zeitweise die Besetzung des Wahrzeichens der „Perle des Flämings“ sicher stellen. Es ist nicht seine einzige Personalsorge.

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Schon einige Zeit her: Gudrun Krüger in der Tourist-Information im Wiesenburger Schlossturm.

Quelle: Dirk Fröhlich

Wiesenburg. Der Turmaufstieg im Wiesenburger Schloss wird vorerst nur noch freitags bis montags jeweils zwischen 11 und 16 Uhr möglich sein. Ohne die bisherige Arbeitsförderung kann der Tourismusverein die Informationsstelle dort nicht länger offen halten. Das ist bei der jüngsten Mitgliederversammlung bekräftigt worden.

Vorerst wird der Wochenendbetrieb ehrenamtlich von den bisherigen Beschäftigten gegen Zahlung einer geringen Pauschale aufrecht erhalten. 5197 Erwachsene und 549 Kinder haben im Vorjahr den Rundblick von oben gewagt. Zudem können im Wahrzeichen des Ortes die Heimatstube besucht und Souvenirs gekauft werden. In nächster Zeit haben die Gäste wenigstens noch dienstags und donnerstags während der Öffnungszeiten der Bibliothek „Am Männekentor“ die Gelegenheit, dort Prospektmaterial der „Flämingperle“ erhalten. Ob und wie die Anträge auf erneute Förderung von Personalstellen in Zukunft wieder beachtet werden, können Birgit Mandelartz und Grit Pfeiffer derzeit noch nicht einschätzen. Immerhin: Für März/April sind neue Programme der Bundesregierung angekündigt.

Vizechefin und Schatzmeisterin führen derzeit die Geschäfte des knapp 50 Mitglieder zählenden Vereins. Jener muss sich bis zum Frühjahr obendrein eine neue Führungsriege suchen. Eigentlich wäre turnusgemäß bereits jetzt die Wahl des Vorstands fällige gewesen. Doch mangelt es an Kandidaten. Denn Götz Güttler hat seinen Rückzug vom Chefposten bekannt gegeben.

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Seit 2010 in der Forstsiedlung Spring zu Hause schien er vor zwei Jahren die ideale Besetzung und brachte als pensionierter Vertriebsfachmann tatsächlich einige Inspiration und Innovation in den Verein. Im Frühjahr 2014 war er jedoch nochmals beruflich reaktiviert worden. Er ist auswärts unterwegs, so dass die Protagonisten vor Ort mit dem Geschäft in der Freizeit erheblich belastet sind. Hinzu kommt, dass mit Parkleiter Ulrich Jarke und Stefan Ratering vom Naturparkzentrum Raben ebenfalls ihren Rückzug au der Vereinsspitze angekündigt haben.

Bis zum Frühjahr haben sich die Mitglieder nunmehr vertagt. Neben den Personalien sollen bis dahin die Aufgaben, wenn nötig neu definiert werden. Dass ausgerechnet die Internetpräsenz des Tourismusvereins nach wie vor ein Sorgenkind ist, hat Georg Bartsch bereits heftig kritisiert.

Von René Gaffron

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